{"id":51772,"date":"2026-03-23T08:53:19","date_gmt":"2026-03-23T08:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/grutzpalk-beitraege-zu-einer-vergleichenden-soziologie-der-polizei\/"},"modified":"2026-03-23T11:54:19","modified_gmt":"2026-03-23T10:54:19","slug":"beitraege-zu-einer-vergleichenden-soziologie-der-polizei","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/beitraege-zu-einer-vergleichenden-soziologie-der-polizei\/","title":{"rendered":"Beitr\u00e4ge zu einer vergleichenden Soziologie der Polizei"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/51772\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Soziologische Polizeiforschung hebt zumeist folgende Aspekte der Polizei hervor: Ihre Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit, ihr Einsatz von Gewalt im Namen eines staatlichen Gewaltmonopols, die T\u00e4tigkeit des Polizisten als Beruf. H\u00e4ufig wird auch die Verwurzelung des Polizeiwesens in okzidentalen Kulturen hervorgehoben. In dieser kulturvergleichenden Studie werden diese Punkte anhand historischer und nicht-deutscher Polizeien untersucht. 1. Sicherheit: Wie in Gesellschaften, in denen es eine \u00d6ffentlichkeit im polizeigesetzlichen Sinne gar nicht gibt Sicherheit und Ordnung garantiert werden, interessiert Franziska Harnisch und Anja Bruhn, die sich mit dem Ph\u00e4nomen der Blutrache auseinandergesetzt haben. 2. Staatlichkeit: Die Beobachtung, dass die moderne Polizei an die Existenz einer differenzierten Staatlichkeit gebunden ist, ermuntert zu weiterf\u00fchrenden der Frage, wie die Polizei in verschiedenen nationalen Rechtskontexten eingerichtet ist. W\u00e4hrend Mathias Gra\u00dfmann die Polizei der Bundesrepublik Deutschland analysiert, betrachtet Bj\u00f6rn Sch\u00fclzke die Lage in den USA. Wie eine \u00fcber staatliche Grenzen hinaus agierende Polizeibeh\u00f6rde funktionieren kann, hat Frederick Sixtus anhand der Beispiele von Europol und Interpol untersucht. 3. Gewalt: Die soziologische Literatur interessiert sich besonders f\u00fcr die Verk\u00f6rperung des Gewaltmonopols in der Polizei. Inwieweit dieses Interesse berechtigt ist und wie sehr polizeiliche Arbeit tats\u00e4chlich mit der Aus\u00fcbung von Gewalt zu tun hat, ist f\u00fcr alle Beitr\u00e4ge in diesem Buch richtungsweisend, insbesondere aber f\u00fcr den von Christiane Mochan \u00fcber Gewalt und Polizei. Inwieweit diese Gewalt auch als staatlicher Terror ausge\u00fcbt werden kann, ist eine leitende Frage des Kapitels \u00fcber die Opritschnina von Julia Fatianova. 4. Gehalt: Vieles spricht daf\u00fcr, von Polizei dann zu sprechen, wenn ihre Mitarbeiter ein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen beziehen. Viele Vertreter von Vorformen der Polizei lebten hingegen von anlassbezogenen Pr\u00e4mien. Die Liktoren im Alten Rom mit ihrem regelm\u00e4\u00dfigen Einkommen durchkreuzen allerdings die These, dass es ein Ph\u00e4nomen der Moderne sei, Polizisten regelm\u00e4\u00dfig zu entlohnen. Deswegen interessiert sich Tanja Zischke in ihrem Beitrag f\u00fcr diese antike Fr\u00fchform der Polizei. 5. Okzident: H\u00e4ufig geht die polizeisoziologische Forschung stillschweigend davon aus, dass die Polizei ein Ph\u00e4nomen der okzidentalen Moderne sei. Max Weber z.B. unterstellt orientalischen Gesellschaften, nichts mit der Polizei vergleichbares hervorgebracht zu haben. Vor diesem Hintergrund geht Jonas Grutzpalk der Frage nach, wie eine origin\u00e4r orientalische Polizei, n\u00e4mlich die saudi-arabische Mutawa, entstehen konnte. Wie die nach okzidentalen Vorbildern eingerichtete Polizei in Kambodscha arbeitet und in der Bev\u00f6lkerung angenommen wird, analysiert Saskia Ellenbeck. Ziel dieses Buches ist, durch den Vergleich der hier erfassten Polizeikulturen mehr \u00fcber die Polizei als solche zu erfahren. Diese Sammlung soll die Polizeisoziologie auf dem Feld der kulturvergleichenden Forschung bereichern.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/51772\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Soziologische Polizeiforschung hebt zumeist folgende Aspekte der Polizei hervor: Ihre Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit, ihr Einsatz von Gewalt im Namen eines staatlichen Gewaltmonopols, die T\u00e4tigkeit des Polizisten als Beruf. H\u00e4ufig wird auch die Verwurzelung des Polizeiwesens in okzidentalen Kulturen hervorgehoben. 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