{"id":51835,"date":"2026-03-23T08:53:01","date_gmt":"2026-03-23T08:53:01","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/bildsprache-sprachbilder\/"},"modified":"2026-03-23T11:54:01","modified_gmt":"2026-03-23T10:54:01","slug":"bildsprache-sprachbilder","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/bildsprache-sprachbilder\/","title":{"rendered":"Bildsprache &#8211; Sprachbilder"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/51835\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><span id=\"abstractFull_9904\" class=\"abstractFull\" style=\"display: inline;\">Die vorliegende Textsammlung ist ein Versuch der Frage nachzugehen, wie sich mediale und formale Entdeckungen der Kunst damit verbinden, dass Potentiale in der Subjektivit\u00e4t des Rezipienten aufgerufen werden. Der Prozess der Selbstfindung des Subjekts durchzieht als philosophische Idee und als existentielle Selbstbehauptung die Geschichte der Kunst kontinuierlich seit ihrem Anfang. Das Verm\u00f6gen der Kunst, Wirklichkeit entstehen zu lassen, ist stets auf Darstellungsprozesse angewiesen um wirksam werden zu k\u00f6nnen. Kunst ist die Weise der Welterzeugung, der man nur auf die Spur kommt, wenn man die internen Symbolsysteme erkennen lernt; denn Bilder und Sprachbilder sind textf\u00f6rmige Bedeutungsrealisierungen im Geflecht der symbolischen Ordnung, denn nur \u00fcber poetische Konstruktionen wird uns die anthropologische Bedingtheit des Bewusstseins zug\u00e4nglich. Der Mensch hat das Verm\u00f6gen, zwischen sich und der Welt das Reich des Symbolischen zu schieben und vermag sich damit in den Symbolen selbst zu erkennen. So leben wir in vielen Wirklichkeiten, weil wir es nie unvermittelt mit &#8220;der Wirklichkeit&#8221; zu tun haben, sondern mit einer \u00fcber Zeichen und Symbolen vermittelten Realit\u00e4t. Bilder und Sprache sind die relevanten Medien, die der Mensch zur Symbolbildung verwendet und damit einerseits Welt erschlie\u00dft, andererseits auch Erinnerungen sowie Tradition und damit Kultur schafft. Daher bezieht Kunst ihre Ged\u00e4chtniskraft, denn Kunst und Erinnerung sind eine einzige, unteilbare Gr\u00f6\u00dfe. Im Zeigen und in der Kraft des Verweisens der Bilder und im diskursiven Sagen der Sprache wird es uns erm\u00f6glicht, vielf\u00e4ltige fiktive Wirklichkeiten zu entwerfen und damit die Imagination und Einbildungskraft anzuregen. Bilder und Sprache verweisen aufeinander, da Bilder durch ihre Form sprach\u00e4hnlich werden. Zur Sprache werden sie Kraft ihrer Gestaltung, ohne in dieser aufzugehen. Bild- und Sprachmetaphern erwachsen aus vorg\u00e4ngiger Erfahrung und sind gleichsam das Kondensat kultureller Vergangenheit. Weltbilder der Kunst werden \u00fcber kompositorische Schemata und Modelle konzipiert, um Wirklichkeit metaphorisch zu transformieren. Kunst verwendet damit ihre spiegelnde Wirkung dazu, dem Subjekt eine Identit\u00e4t zu verleihen, aber gleichzeitig zeigt sie ihm Wege und M\u00f6glichkeiten, der Falle der Verf\u00fcgbarkeit zu entgehen. Diese Wege, die der Geschichte des Subjekts in seiner Selbstfindung und deren unterschiedlichen Folgen in Korrespondenz mit Kunst nachgeht, zeigen die Autoren dieses Bandes an subjektorientierten rezeptions\u00e4sthetischen Paradigmen auf.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/51835\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p><span id=\"abstractFull_9904\" class=\"abstractFull\" style=\"display: inline;\">Die vorliegende Textsammlung ist ein Versuch der Frage nachzugehen, wie sich mediale und formale Entdeckungen der Kunst damit verbinden, dass Potentiale in der Subjektivit\u00e4t des Rezipienten aufgerufen werden. 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