{"id":52141,"date":"2026-04-27T05:37:56","date_gmt":"2026-04-27T05:37:56","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/die-prediger-der-grafschaft-mansfeld\/"},"modified":"2026-04-27T09:38:56","modified_gmt":"2026-04-27T07:38:56","slug":"die-prediger-der-grafschaft-mansfeld","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/die-prediger-der-grafschaft-mansfeld\/","title":{"rendered":"Die Prediger der Grafschaft Mansfeld"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52141\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Am 22. Oktober 1565 beauftragte der Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel seinen Prediger Martin Chemnitz, das literarische Oeuvre des Magisters Cyriacus Spangenberg auf dem Buchmarkt ausfindig zu machen, prunkvoll binden zu lassen und in den herz\u00f6glichen Bibliotheksbestand aufzunehmen. 64 Werke mit gut 6000 Seiten hatte der Mansfelder Generaldekan Spangenberg zu diesem Zeitpunkt bereits verfasst, seine Amtskollegen in der s\u00e4chsischen Grafschaft hatten ihrerseits 64 B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht. Bis zum Abgang Spangenbergs aus Mansfeld 1574 verdoppelte sich die Anzahl geistlicher Ver\u00f6ffentlichungen Mansfelder Provenienz. Obwohl zu Lebzeiten breit rezipiert, hat die Publizistik der geistlichen &#8220;Druckmetropole&#8221; Mansfeld in der Geschichte und Kirchengeschichte wenig Beachtung gefunden. Die vorliegende Dissertation will diese Forschungsl\u00fccke schlie\u00dfen. Die Mansfelder Prediger verfassten Lehrpredigten, Festpredigten, Trostpredigten, Katechismen, theologische Disputationen, historische Abhandlungen und geistliche Spiele in hoher Zahl und publizierten diese unter geschickter Ausnutzung der Mechanismen der fr\u00fchneuzeitlichen Buchmarktes reichsweit. Ihre Ver\u00f6ffentlichungen richteten sich an Theologen, &#8220;Weltkinder&#8221; und &#8220;Einf\u00e4ltige&#8221;. Sie generierten Verbindungen zu den Kirchen und Potentaten Nord- und S\u00fcddeutschlands, Frankreichs und der Niederlande und f\u00fchrten zu Kontroversen mit den gro\u00dfen Bildungszentren Mitteldeutschlands Wittenberg, Leipzig und Jena und deren Landesherren. Die Frage nach der Motivation f\u00fcr das Engagement der Mansfelder Prediger auf dem Buchmarkt steht im Zentrum der Untersuchung, die in einem synoptischen Verfahren den Wunsch nach Teilhaberschaft an der Ausbildung der kirchlichen, herrschaftlichen, sozialen und kommunikativen Strukturen als zentrales Motiv der schreibenden Theologen herausarbeitet, aber auch die Absicht der Autoren beweist, der Grafschaft Mansfeld \u00fcber das Medium Buch als lutherischem Bildungszentrum in Europa Geltung zu verschaffen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52141\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Am 22. 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