{"id":52173,"date":"2026-03-23T08:53:06","date_gmt":"2026-03-23T08:53:06","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze\/"},"modified":"2026-03-23T11:54:06","modified_gmt":"2026-03-23T10:54:06","slug":"kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/","title":{"rendered":"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52173\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Sp\u00e4testens mit den fiskalischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung haben die Haushaltsprobleme der Kommunen die Wahrnehmungsschwelle der Innenministerien als oberste Kommunalaufsicht \u00fcberschritten. Sie sahen die Ursache in mangelnder Haushaltsdisziplin der Kommunen und reagierten in den folgenden Jahren entsprechend ihrer juristischen Rationalit\u00e4t mit einer Novellierung des Haushaltsrechts, Versch\u00e4rfung der fiskalischen Regeln und Implementation neuer Instrumente. Zum wichtigsten Instrument dieser Art entwickelte sich das Haushaltssicherungskonzept, welches sowohl als Anreiz wie auch repressiv eingesetzt wird. Es ver\u00e4ndert die Aufsichtsposition der Beh\u00f6rden entscheidend, stellte einen wesentlichen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit dar und hat fl\u00e4chendeckende Verbreitung erfahren. Diese Arbeit bietet einen \u00dcberblick \u00fcber die historische Entwicklung und Ausgestaltung des Haushaltssicherungskonzepts in den Fl\u00e4chenl\u00e4ndern seit 1987. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklungslinien der L\u00e4nder aufzuzeigen, dahinter liegende Strategien und Leitbilder aufzudecken und diese zu vergleichen. Das praktische Interesse an diesem Vergleich ist angesichts der weiten Verbreitung des Instruments sowohl in den Kommunen als auch der Kommunalaufsicht gro\u00df. Diese verwaltungswissenschaftliche Arbeit bietet Anst\u00f6\u00dfe zu weiteren Diskussionen und Reflektionen sowie zuk\u00fcnftigen Anpassungen. In Anbetracht der (fast) fl\u00e4chendeckenden Anwendung der Haushaltssicherungskonzepte durch die Kommunalaufsicht der L\u00e4nder besteht eine wissenschaftliche Bedeutung in der weiteren Beleuchtung der Rechtslage, der Aufsichtsbeziehungen und Steuerungsans\u00e4tze. Dar\u00fcber hinaus werden auch die verfassungsrechtlichen Grenzen dieses Steuerungsansatzes, die kommunalpolitischen Konsequenzen und die Auswirkungen der Haushaltsreform diskutiert. Aus der Analyse und dem Vergleich der Rechtsentwicklungen lassen sich zentrale Thesen ableiten. Die Innenministerien experimentierten fl\u00e4chendeckend mit den fiskalischen Regeln des Haushaltsrechts, wobei sie den Schwerpunkt auf die Sanktionierung der Gemeinden \u00fcber das Haushaltssicherungskonzept legten, welchen sie zunehmend anwendeten und formalisierten. Sie begaben sich damit in eine Pfadabh\u00e4ngigkeit der Regulierung, aus der sie bisher nicht ausbrechen konnten. Gleichzeitig sind Versuche beobachtbar, \u00fcber bail-out Modelle Anreize der Haushaltskonsolidierung zu setzen. Sie haben sich jedoch als nicht zweckm\u00e4\u00dfig herausgestellt. Nach vielen Jahren rechtlich basierter hierarchischer Steuerung hinterfragen die Innenministerien diese Ans\u00e4tze zunehmend. Obgleich die verfassungsrechtliche Zul\u00e4ssigkeit der repressiven Steuerung bejaht werden muss, ist eine letztliche Gesundung der Kommunen dar\u00fcber allein nicht zu erwarten. Dieses Gutachten ist Teil eines Forschungsprojektes des Kommunalwissenschaftlichen Institutes zur kommunalen Haushaltskonsolidierung. Es basiert auf Interviews mit Mitarbeitern der Innenministerien und Kommunalverwaltungen, Rechtskommentaren sowie einschl\u00e4giger sozialwissenschaftlicher Fachliteratur.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52173\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens mit den fiskalischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung haben die Haushaltsprobleme der Kommunen die Wahrnehmungsschwelle der Innenministerien als oberste Kommunalaufsicht \u00fcberschritten. Sie sahen die Ursache in mangelnder Haushaltsdisziplin der Kommunen und reagierten in den folgenden Jahren entsprechend ihrer juristischen Rationalit\u00e4t mit einer Novellierung des Haushaltsrechts, Versch\u00e4rfung der fiskalischen Regeln und Implementation neuer Instrumente. Zum wichtigsten Instrument dieser Art entwickelte sich das Haushaltssicherungskonzept, welches sowohl als Anreiz wie auch repressiv eingesetzt wird. Es ver\u00e4ndert die Aufsichtsposition der Beh\u00f6rden entscheidend, stellte einen wesentlichen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit dar und hat fl\u00e4chendeckende Verbreitung erfahren. Diese Arbeit bietet einen \u00dcberblick \u00fcber die historische Entwicklung und Ausgestaltung des Haushaltssicherungskonzepts in den Fl\u00e4chenl\u00e4ndern seit 1987. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklungslinien der L\u00e4nder aufzuzeigen, dahinter liegende Strategien und Leitbilder aufzudecken und diese zu vergleichen. Das praktische Interesse an diesem Vergleich ist angesichts der weiten Verbreitung des Instruments sowohl in den Kommunen als auch der Kommunalaufsicht gro\u00df. Diese verwaltungswissenschaftliche Arbeit bietet Anst\u00f6\u00dfe zu weiteren Diskussionen und Reflektionen sowie zuk\u00fcnftigen Anpassungen. In Anbetracht der (fast) fl\u00e4chendeckenden Anwendung der Haushaltssicherungskonzepte durch die Kommunalaufsicht der L\u00e4nder besteht eine wissenschaftliche Bedeutung in der weiteren Beleuchtung der Rechtslage, der Aufsichtsbeziehungen und Steuerungsans\u00e4tze. Dar\u00fcber hinaus werden auch die verfassungsrechtlichen Grenzen dieses Steuerungsansatzes, die kommunalpolitischen Konsequenzen und die Auswirkungen der Haushaltsreform diskutiert. Aus der Analyse und dem Vergleich der Rechtsentwicklungen lassen sich zentrale Thesen ableiten. Die Innenministerien experimentierten fl\u00e4chendeckend mit den fiskalischen Regeln des Haushaltsrechts, wobei sie den Schwerpunkt auf die Sanktionierung der Gemeinden \u00fcber das Haushaltssicherungskonzept legten, welchen sie zunehmend anwendeten und formalisierten. Sie begaben sich damit in eine Pfadabh\u00e4ngigkeit der Regulierung, aus der sie bisher nicht ausbrechen konnten. Gleichzeitig sind Versuche beobachtbar, \u00fcber bail-out Modelle Anreize der Haushaltskonsolidierung zu setzen. Sie haben sich jedoch als nicht zweckm\u00e4\u00dfig herausgestellt. Nach vielen Jahren rechtlich basierter hierarchischer Steuerung hinterfragen die Innenministerien diese Ans\u00e4tze zunehmend. Obgleich die verfassungsrechtliche Zul\u00e4ssigkeit der repressiven Steuerung bejaht werden muss, ist eine letztliche Gesundung der Kommunen dar\u00fcber allein nicht zu erwarten. Dieses Gutachten ist Teil eines Forschungsprojektes des Kommunalwissenschaftlichen Institutes zur kommunalen Haushaltskonsolidierung. Es basiert auf Interviews mit Mitarbeitern der Innenministerien und Kommunalverwaltungen, Rechtskommentaren sowie einschl\u00e4giger sozialwissenschaftlicher Fachliteratur.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":53735,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[6223],"product_tag":[5844],"class_list":{"0":"post-52173","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-politikwissenschaft-web-kategorie","7":"product_tag-kommunalaufsicht-kommunalrecht-steuerung-verschuldung-bail-out","8":"autor-rene-geissler","10":"first","11":"instock","12":"shipping-taxable","13":"purchasable","14":"product-type-simple"},"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sp\u00e4testens mit den fiskalischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung haben die Haushaltsprobleme der Kommunen die Wahrnehmungsschwelle der Innenministerien als oberste Kommunalaufsicht \u00fcberschritten. Sie sahen die Ursache in mangelnder Haushaltsdisziplin der Kommunen und reagierten in den folgenden Jahren entsprechend ihrer juristischen Rationalit\u00e4t mit einer Novellierung des Haushaltsrechts, Versch\u00e4rfung der fiskalischen Regeln und Implementation neuer Instrumente. Zum wichtigsten Instrument dieser Art entwickelte sich das Haushaltssicherungskonzept, welches sowohl als Anreiz wie auch repressiv eingesetzt wird. Es ver\u00e4ndert die Aufsichtsposition der Beh\u00f6rden entscheidend, stellte einen wesentlichen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit dar und hat fl\u00e4chendeckende Verbreitung erfahren. Diese Arbeit bietet einen \u00dcberblick \u00fcber die historische Entwicklung und Ausgestaltung des Haushaltssicherungskonzepts in den Fl\u00e4chenl\u00e4ndern seit 1987. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklungslinien der L\u00e4nder aufzuzeigen, dahinter liegende Strategien und Leitbilder aufzudecken und diese zu vergleichen. Das praktische Interesse an diesem Vergleich ist angesichts der weiten Verbreitung des Instruments sowohl in den Kommunen als auch der Kommunalaufsicht gro\u00df. Diese verwaltungswissenschaftliche Arbeit bietet Anst\u00f6\u00dfe zu weiteren Diskussionen und Reflektionen sowie zuk\u00fcnftigen Anpassungen. In Anbetracht der (fast) fl\u00e4chendeckenden Anwendung der Haushaltssicherungskonzepte durch die Kommunalaufsicht der L\u00e4nder besteht eine wissenschaftliche Bedeutung in der weiteren Beleuchtung der Rechtslage, der Aufsichtsbeziehungen und Steuerungsans\u00e4tze. Dar\u00fcber hinaus werden auch die verfassungsrechtlichen Grenzen dieses Steuerungsansatzes, die kommunalpolitischen Konsequenzen und die Auswirkungen der Haushaltsreform diskutiert. Aus der Analyse und dem Vergleich der Rechtsentwicklungen lassen sich zentrale Thesen ableiten. Die Innenministerien experimentierten fl\u00e4chendeckend mit den fiskalischen Regeln des Haushaltsrechts, wobei sie den Schwerpunkt auf die Sanktionierung der Gemeinden \u00fcber das Haushaltssicherungskonzept legten, welchen sie zunehmend anwendeten und formalisierten. Sie begaben sich damit in eine Pfadabh\u00e4ngigkeit der Regulierung, aus der sie bisher nicht ausbrechen konnten. Gleichzeitig sind Versuche beobachtbar, \u00fcber bail-out Modelle Anreize der Haushaltskonsolidierung zu setzen. Sie haben sich jedoch als nicht zweckm\u00e4\u00dfig herausgestellt. Nach vielen Jahren rechtlich basierter hierarchischer Steuerung hinterfragen die Innenministerien diese Ans\u00e4tze zunehmend. Obgleich die verfassungsrechtliche Zul\u00e4ssigkeit der repressiven Steuerung bejaht werden muss, ist eine letztliche Gesundung der Kommunen dar\u00fcber allein nicht zu erwarten. Dieses Gutachten ist Teil eines Forschungsprojektes des Kommunalwissenschaftlichen Institutes zur kommunalen Haushaltskonsolidierung. Es basiert auf Interviews mit Mitarbeitern der Innenministerien und Kommunalverwaltungen, Rechtskommentaren sowie einschl\u00e4giger sozialwissenschaftlicher Fachliteratur.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-23T10:54:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"454\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"640\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"2 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/\",\"name\":\"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg\",\"datePublished\":\"2026-03-23T08:53:06+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-23T10:54:06+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[[\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/\"]]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg\",\"width\":454,\"height\":640},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Shop\",\"item\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/\",\"name\":\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization\",\"name\":\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png\",\"width\":160,\"height\":172,\"caption\":\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam","og_description":"Sp\u00e4testens mit den fiskalischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung haben die Haushaltsprobleme der Kommunen die Wahrnehmungsschwelle der Innenministerien als oberste Kommunalaufsicht \u00fcberschritten. Sie sahen die Ursache in mangelnder Haushaltsdisziplin der Kommunen und reagierten in den folgenden Jahren entsprechend ihrer juristischen Rationalit\u00e4t mit einer Novellierung des Haushaltsrechts, Versch\u00e4rfung der fiskalischen Regeln und Implementation neuer Instrumente. Zum wichtigsten Instrument dieser Art entwickelte sich das Haushaltssicherungskonzept, welches sowohl als Anreiz wie auch repressiv eingesetzt wird. Es ver\u00e4ndert die Aufsichtsposition der Beh\u00f6rden entscheidend, stellte einen wesentlichen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit dar und hat fl\u00e4chendeckende Verbreitung erfahren. Diese Arbeit bietet einen \u00dcberblick \u00fcber die historische Entwicklung und Ausgestaltung des Haushaltssicherungskonzepts in den Fl\u00e4chenl\u00e4ndern seit 1987. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklungslinien der L\u00e4nder aufzuzeigen, dahinter liegende Strategien und Leitbilder aufzudecken und diese zu vergleichen. Das praktische Interesse an diesem Vergleich ist angesichts der weiten Verbreitung des Instruments sowohl in den Kommunen als auch der Kommunalaufsicht gro\u00df. Diese verwaltungswissenschaftliche Arbeit bietet Anst\u00f6\u00dfe zu weiteren Diskussionen und Reflektionen sowie zuk\u00fcnftigen Anpassungen. In Anbetracht der (fast) fl\u00e4chendeckenden Anwendung der Haushaltssicherungskonzepte durch die Kommunalaufsicht der L\u00e4nder besteht eine wissenschaftliche Bedeutung in der weiteren Beleuchtung der Rechtslage, der Aufsichtsbeziehungen und Steuerungsans\u00e4tze. Dar\u00fcber hinaus werden auch die verfassungsrechtlichen Grenzen dieses Steuerungsansatzes, die kommunalpolitischen Konsequenzen und die Auswirkungen der Haushaltsreform diskutiert. Aus der Analyse und dem Vergleich der Rechtsentwicklungen lassen sich zentrale Thesen ableiten. Die Innenministerien experimentierten fl\u00e4chendeckend mit den fiskalischen Regeln des Haushaltsrechts, wobei sie den Schwerpunkt auf die Sanktionierung der Gemeinden \u00fcber das Haushaltssicherungskonzept legten, welchen sie zunehmend anwendeten und formalisierten. Sie begaben sich damit in eine Pfadabh\u00e4ngigkeit der Regulierung, aus der sie bisher nicht ausbrechen konnten. Gleichzeitig sind Versuche beobachtbar, \u00fcber bail-out Modelle Anreize der Haushaltskonsolidierung zu setzen. Sie haben sich jedoch als nicht zweckm\u00e4\u00dfig herausgestellt. Nach vielen Jahren rechtlich basierter hierarchischer Steuerung hinterfragen die Innenministerien diese Ans\u00e4tze zunehmend. Obgleich die verfassungsrechtliche Zul\u00e4ssigkeit der repressiven Steuerung bejaht werden muss, ist eine letztliche Gesundung der Kommunen dar\u00fcber allein nicht zu erwarten. Dieses Gutachten ist Teil eines Forschungsprojektes des Kommunalwissenschaftlichen Institutes zur kommunalen Haushaltskonsolidierung. Es basiert auf Interviews mit Mitarbeitern der Innenministerien und Kommunalverwaltungen, Rechtskommentaren sowie einschl\u00e4giger sozialwissenschaftlicher Fachliteratur.","og_url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/","og_site_name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","article_modified_time":"2026-03-23T10:54:06+00:00","og_image":[{"width":454,"height":640,"url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"2 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/","name":"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg","datePublished":"2026-03-23T08:53:06+00:00","dateModified":"2026-03-23T10:54:06+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":[["https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/"]]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#primaryimage","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg","contentUrl":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-9783940793928.jpg","width":454,"height":640},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/kommunalrechtliche-steuerungsansaetze-der-haushaltskonsolidierung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Shop","item":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Kommunalrechtliche Steuerungsans\u00e4tze der Haushaltskonsolidierung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/","name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization","name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png","contentUrl":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png","width":160,"height":172,"caption":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam"},"image":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/53735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=52173"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=52173"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=52173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}