{"id":52217,"date":"2026-03-23T08:53:41","date_gmt":"2026-03-23T08:53:41","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/rezeption-als-aesthetische-3-unv-aufl\/"},"modified":"2026-03-23T11:54:41","modified_gmt":"2026-03-23T10:54:41","slug":"rezeption-als-aesthetische-erfahrung","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/","title":{"rendered":"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52217\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Aus dem Vorwort:<br \/>Noch immer f\u00fchrt der Betrachter in der \u00c4sthetik der Bildenden Kunst eher ein Schattendasein. Der Paradigmenwechsel, wie er in der Literaturwissenschaft seit Ende der 1960er Jahre vor allem durch die Konstanzer Schule hin zur Interaktion zwischen Rezipient und Kunstwerk vollzogen worden war, ist in dieser Form im Bereich der Bildenden Kunst trotz sich mehrender Ans\u00e4tze und trotz der st\u00e4ndigen Rede von der \u00e4sthetischen Erfahrung noch nicht vollzogen. Noch scheint dem Rezipienten, der die eigentliche Leistung des Auslegens und Verstehens vollbringt, eine viel zu geringe Beachtung geschenkt zu werden, besch\u00e4ftigt sich doch die Kunstwissenschaft bislang weitgehend ausschlie\u00dflich mit den beiden Auslegungsfaktoren K\u00fcnstler und Kunstwerk. Als Komplement zur traditionellen Kunstgeschichte, die sich mit den K\u00fcnstlern, ihren Kunstwerken und den Epochenstilen befa\u00dft, steht noch immer eine Kunstgeschichte aus, die die Trias von K\u00fcnstler, Kunstwerk, Betrachter in ihr Recht einsetzen w\u00fcrde. <br \/>Angesichts der weitgehend ungekl\u00e4rten Bedeutung der \u00e4sthetischen Erfahrung im kunstwissenschaftlichen Bereich was merkw\u00fcrdig mit der Tatsache kontrastiert, da\u00df die \u00e4sthetische Erfahrung zu einem inflation\u00e4r gebrauchten Begriff geworden ist, erscheint es mir angebracht, den Versuch zu unternehmen, die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst fruchtbar zu machen. Die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik hat deutlich gemacht, da\u00df die Rezeption einen Akt der Konkretisation des Kunstwerks durch den Rezipienten zum \u00e4sthetischen Objektdarstellt. Erst in der Konkretisation des Kunstwerks zum \u00e4sthetischen Objekt durch den Rezipienten kann \u00e4sthetische Erfahrung entstehen. Diese Erkenntnis ist in erster Linie der ph\u00e4nomenologischen \u00c4sthetik von Roman Ingarden und Mikel Dufrenne sowie der Konstanzer Schule von Wolfgang lser und Hans Robert Jau\u00df sowie ihren Sch\u00fclern und anderen (Hans Ulrich Gumbrecht, Karlheinz Stierte, Rudolf Grimminger und G\u00fcnter Waldmann) zu danken. Dar\u00fcber hinaus hat Roland Barthes auf eine im Kontext der \u00e4sthetischen Erfahrung wichtige Komponente aufmerksam gemacht: die Lustfunktion bei der Rezeption eines Kunstwerks. <br \/>Die vorliegende Untersuchung versteht sich als ein Anfang. Hiermit soll zun\u00e4chst einmal die Ausgangsbasis, das Diskussionsniveau, die Basis erarbeitet werden, auf der f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst eine Rezeptions\u00e4sthetik \u00fcberhaupt erst entwickelt werden kann. So stellt die vorliegende Arbeit einen Baustein zu einem im Entstehen begriffenen umfassenderen Geb\u00e4ude einer Rezeptions\u00e4sthetik der Bildenden Kunst dar, an der ich derzeit arbeite. <br \/>Meike Aissen-Crewett<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52217\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Aus dem Vorwort:<br \/>Noch immer f\u00fchrt der Betrachter in der \u00c4sthetik der Bildenden Kunst eher ein Schattendasein. Der Paradigmenwechsel, wie er in der Literaturwissenschaft seit Ende der 1960er Jahre vor allem durch die Konstanzer Schule hin zur Interaktion zwischen Rezipient und Kunstwerk vollzogen worden war, ist in dieser Form im Bereich der Bildenden Kunst trotz sich mehrender Ans\u00e4tze und trotz der st\u00e4ndigen Rede von der \u00e4sthetischen Erfahrung noch nicht vollzogen. Noch scheint dem Rezipienten, der die eigentliche Leistung des Auslegens und Verstehens vollbringt, eine viel zu geringe Beachtung geschenkt zu werden, besch\u00e4ftigt sich doch die Kunstwissenschaft bislang weitgehend ausschlie\u00dflich mit den beiden Auslegungsfaktoren K\u00fcnstler und Kunstwerk. Als Komplement zur traditionellen Kunstgeschichte, die sich mit den K\u00fcnstlern, ihren Kunstwerken und den Epochenstilen befa\u00dft, steht noch immer eine Kunstgeschichte aus, die die Trias von K\u00fcnstler, Kunstwerk, Betrachter in ihr Recht einsetzen w\u00fcrde. <br \/>Angesichts der weitgehend ungekl\u00e4rten Bedeutung der \u00e4sthetischen Erfahrung im kunstwissenschaftlichen Bereich was merkw\u00fcrdig mit der Tatsache kontrastiert, da\u00df die \u00e4sthetische Erfahrung zu einem inflation\u00e4r gebrauchten Begriff geworden ist, erscheint es mir angebracht, den Versuch zu unternehmen, die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst fruchtbar zu machen. Die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik hat deutlich gemacht, da\u00df die Rezeption einen Akt der Konkretisation des Kunstwerks durch den Rezipienten zum \u00e4sthetischen Objektdarstellt. Erst in der Konkretisation des Kunstwerks zum \u00e4sthetischen Objekt durch den Rezipienten kann \u00e4sthetische Erfahrung entstehen. Diese Erkenntnis ist in erster Linie der ph\u00e4nomenologischen \u00c4sthetik von Roman Ingarden und Mikel Dufrenne sowie der Konstanzer Schule von Wolfgang lser und Hans Robert Jau\u00df sowie ihren Sch\u00fclern und anderen (Hans Ulrich Gumbrecht, Karlheinz Stierte, Rudolf Grimminger und G\u00fcnter Waldmann) zu danken. Dar\u00fcber hinaus hat Roland Barthes auf eine im Kontext der \u00e4sthetischen Erfahrung wichtige Komponente aufmerksam gemacht: die Lustfunktion bei der Rezeption eines Kunstwerks. <br \/>Die vorliegende Untersuchung versteht sich als ein Anfang. Hiermit soll zun\u00e4chst einmal die Ausgangsbasis, das Diskussionsniveau, die Basis erarbeitet werden, auf der f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst eine Rezeptions\u00e4sthetik \u00fcberhaupt erst entwickelt werden kann. So stellt die vorliegende Arbeit einen Baustein zu einem im Entstehen begriffenen umfassenderen Geb\u00e4ude einer Rezeptions\u00e4sthetik der Bildenden Kunst dar, an der ich derzeit arbeite. <br \/>Meike Aissen-Crewett<\/p>\n","protected":false},"featured_media":55119,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"product_brand":[],"product_cat":[6213,6220],"product_tag":[6113],"class_list":{"0":"post-52217","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-kunst-web-kategorie","7":"product_cat-paedagogik-web-kategorie","8":"product_tag-bildende-kunst-rezeption-aesthetik","9":"autor-meike-aissen-crewett","10":"edition-ohne-volltext","11":"reihe-aisthesis-paideia-therapeia","13":"first","14":"instock","15":"shipping-taxable","16":"purchasable","17":"product-type-simple"},"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Aus dem Vorwort:Noch immer f\u00fchrt der Betrachter in der \u00c4sthetik der Bildenden Kunst eher ein Schattendasein. Der Paradigmenwechsel, wie er in der Literaturwissenschaft seit Ende der 1960er Jahre vor allem durch die Konstanzer Schule hin zur Interaktion zwischen Rezipient und Kunstwerk vollzogen worden war, ist in dieser Form im Bereich der Bildenden Kunst trotz sich mehrender Ans\u00e4tze und trotz der st\u00e4ndigen Rede von der \u00e4sthetischen Erfahrung noch nicht vollzogen. Noch scheint dem Rezipienten, der die eigentliche Leistung des Auslegens und Verstehens vollbringt, eine viel zu geringe Beachtung geschenkt zu werden, besch\u00e4ftigt sich doch die Kunstwissenschaft bislang weitgehend ausschlie\u00dflich mit den beiden Auslegungsfaktoren K\u00fcnstler und Kunstwerk. Als Komplement zur traditionellen Kunstgeschichte, die sich mit den K\u00fcnstlern, ihren Kunstwerken und den Epochenstilen befa\u00dft, steht noch immer eine Kunstgeschichte aus, die die Trias von K\u00fcnstler, Kunstwerk, Betrachter in ihr Recht einsetzen w\u00fcrde. Angesichts der weitgehend ungekl\u00e4rten Bedeutung der \u00e4sthetischen Erfahrung im kunstwissenschaftlichen Bereich was merkw\u00fcrdig mit der Tatsache kontrastiert, da\u00df die \u00e4sthetische Erfahrung zu einem inflation\u00e4r gebrauchten Begriff geworden ist, erscheint es mir angebracht, den Versuch zu unternehmen, die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst fruchtbar zu machen. Die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik hat deutlich gemacht, da\u00df die Rezeption einen Akt der Konkretisation des Kunstwerks durch den Rezipienten zum \u00e4sthetischen Objektdarstellt. Erst in der Konkretisation des Kunstwerks zum \u00e4sthetischen Objekt durch den Rezipienten kann \u00e4sthetische Erfahrung entstehen. Diese Erkenntnis ist in erster Linie der ph\u00e4nomenologischen \u00c4sthetik von Roman Ingarden und Mikel Dufrenne sowie der Konstanzer Schule von Wolfgang lser und Hans Robert Jau\u00df sowie ihren Sch\u00fclern und anderen (Hans Ulrich Gumbrecht, Karlheinz Stierte, Rudolf Grimminger und G\u00fcnter Waldmann) zu danken. Dar\u00fcber hinaus hat Roland Barthes auf eine im Kontext der \u00e4sthetischen Erfahrung wichtige Komponente aufmerksam gemacht: die Lustfunktion bei der Rezeption eines Kunstwerks. Die vorliegende Untersuchung versteht sich als ein Anfang. Hiermit soll zun\u00e4chst einmal die Ausgangsbasis, das Diskussionsniveau, die Basis erarbeitet werden, auf der f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst eine Rezeptions\u00e4sthetik \u00fcberhaupt erst entwickelt werden kann. So stellt die vorliegende Arbeit einen Baustein zu einem im Entstehen begriffenen umfassenderen Geb\u00e4ude einer Rezeptions\u00e4sthetik der Bildenden Kunst dar, an der ich derzeit arbeite. Meike Aissen-Crewett\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-23T10:54:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"582\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"826\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"2 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/\",\"name\":\"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg\",\"datePublished\":\"2026-03-23T08:53:41+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-23T10:54:41+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[[\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/\"]]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg\",\"width\":582,\"height\":826},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Shop\",\"item\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/\",\"name\":\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization\",\"name\":\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png\",\"width\":160,\"height\":172,\"caption\":\"Universit\u00e4tsverlag Potsdam\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam","og_description":"Aus dem Vorwort:Noch immer f\u00fchrt der Betrachter in der \u00c4sthetik der Bildenden Kunst eher ein Schattendasein. Der Paradigmenwechsel, wie er in der Literaturwissenschaft seit Ende der 1960er Jahre vor allem durch die Konstanzer Schule hin zur Interaktion zwischen Rezipient und Kunstwerk vollzogen worden war, ist in dieser Form im Bereich der Bildenden Kunst trotz sich mehrender Ans\u00e4tze und trotz der st\u00e4ndigen Rede von der \u00e4sthetischen Erfahrung noch nicht vollzogen. Noch scheint dem Rezipienten, der die eigentliche Leistung des Auslegens und Verstehens vollbringt, eine viel zu geringe Beachtung geschenkt zu werden, besch\u00e4ftigt sich doch die Kunstwissenschaft bislang weitgehend ausschlie\u00dflich mit den beiden Auslegungsfaktoren K\u00fcnstler und Kunstwerk. Als Komplement zur traditionellen Kunstgeschichte, die sich mit den K\u00fcnstlern, ihren Kunstwerken und den Epochenstilen befa\u00dft, steht noch immer eine Kunstgeschichte aus, die die Trias von K\u00fcnstler, Kunstwerk, Betrachter in ihr Recht einsetzen w\u00fcrde. Angesichts der weitgehend ungekl\u00e4rten Bedeutung der \u00e4sthetischen Erfahrung im kunstwissenschaftlichen Bereich was merkw\u00fcrdig mit der Tatsache kontrastiert, da\u00df die \u00e4sthetische Erfahrung zu einem inflation\u00e4r gebrauchten Begriff geworden ist, erscheint es mir angebracht, den Versuch zu unternehmen, die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst fruchtbar zu machen. Die literaturwissenschaftliche Rezeptions\u00e4sthetik hat deutlich gemacht, da\u00df die Rezeption einen Akt der Konkretisation des Kunstwerks durch den Rezipienten zum \u00e4sthetischen Objektdarstellt. Erst in der Konkretisation des Kunstwerks zum \u00e4sthetischen Objekt durch den Rezipienten kann \u00e4sthetische Erfahrung entstehen. Diese Erkenntnis ist in erster Linie der ph\u00e4nomenologischen \u00c4sthetik von Roman Ingarden und Mikel Dufrenne sowie der Konstanzer Schule von Wolfgang lser und Hans Robert Jau\u00df sowie ihren Sch\u00fclern und anderen (Hans Ulrich Gumbrecht, Karlheinz Stierte, Rudolf Grimminger und G\u00fcnter Waldmann) zu danken. Dar\u00fcber hinaus hat Roland Barthes auf eine im Kontext der \u00e4sthetischen Erfahrung wichtige Komponente aufmerksam gemacht: die Lustfunktion bei der Rezeption eines Kunstwerks. Die vorliegende Untersuchung versteht sich als ein Anfang. Hiermit soll zun\u00e4chst einmal die Ausgangsbasis, das Diskussionsniveau, die Basis erarbeitet werden, auf der f\u00fcr den Bereich der Bildenden Kunst eine Rezeptions\u00e4sthetik \u00fcberhaupt erst entwickelt werden kann. So stellt die vorliegende Arbeit einen Baustein zu einem im Entstehen begriffenen umfassenderen Geb\u00e4ude einer Rezeptions\u00e4sthetik der Bildenden Kunst dar, an der ich derzeit arbeite. Meike Aissen-Crewett","og_url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/","og_site_name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","article_modified_time":"2026-03-23T10:54:41+00:00","og_image":[{"width":582,"height":826,"url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"2 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/","name":"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung - Universit\u00e4tsverlag Potsdam","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg","datePublished":"2026-03-23T08:53:41+00:00","dateModified":"2026-03-23T10:54:41+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":[["https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/"]]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#primaryimage","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg","contentUrl":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-935024-83-9.jpg","width":582,"height":826},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/rezeption-als-aesthetische-erfahrung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Shop","item":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Rezeption als \u00e4sthetische Erfahrung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#website","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/","name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#organization","name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png","contentUrl":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/up_logo_university_2.png","width":160,"height":172,"caption":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam"},"image":{"@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=52217"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=52217"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=52217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}