{"id":52247,"date":"2026-04-27T05:37:22","date_gmt":"2026-04-27T05:37:22","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/der-ersatz-immateriellen-schadens\/"},"modified":"2026-04-27T09:38:22","modified_gmt":"2026-04-27T07:38:22","slug":"der-ersatz-immateriellen-schadens-in-der-rechtsprechung-des-19-jahrhunderts-zum-franzoesischen-und-zum-deutschen-deliktsrecht","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/der-ersatz-immateriellen-schadens-in-der-rechtsprechung-des-19-jahrhunderts-zum-franzoesischen-und-zum-deutschen-deliktsrecht\/","title":{"rendered":"Der Ersatz immateriellen Schadens in der Rechtsprechung des 19. 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In drastischem Gegensatz hierzu haben damals die Gerichte in den deutschen Territorien judiziert, ein solcher nicht materieller Schaden k\u00f6nne unm\u00f6glich in Geld erfasst werden. Eine Ausnahme bildete in den meisten Staaten das von Alters her praktizierte Schmerzensgeld. Ansonsten galt: Wer Ehre in Geld aufwiegen will, besitzt keine Ehre. Die Trauer durch Geldannahme lindern zu wollen, entw\u00fcrdigt den Toten. <\/div>\n<div>Es werden umfassende Belege in Form von immer neuen Fallbeispielen dargeboten. Auf diese Weise f\u00fchrt der Verfasser, weit in die Rechtsgeschichte zur\u00fcckgreifend und dann die Praxis des 19. Jahrhunderts im Detail untersuchend, ein \u00fcberaus lebhaftes Bild der Entstehungsgeschichte der Differenz und dann der sittengeschichtlich in hohem Ma\u00dfe aufschlussreichen Richtermeinungen in jenem Jahrhundert vor Augen. In den nach der Vertreibung Napol\u00e9ons 1814 preu\u00dfisch gewordenen Gebieten am linken Rheinufer und in einigen weiteren westdeutschen Landen hat der Code civil bis zum BGB von 1900 weiter gegolten. Wiederum gest\u00fctzt auf umfangreiche Fallstudien liefert der Verfasser den Nachweis, dass hier die deutsche Richterschaft zwar franz\u00f6sisches Recht angewandt, fast nie aber in den Begriff &#8220;Schaden&#8221; den &#8220;dommage moral&#8221; einbezogen hat. Im Schlusskapitel wird \u00fcber die im 20. Jahrhundert durch die deutsche Rechtsprechung zum Allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrecht bewirkte erhebliche Ann\u00e4herung an die kontinuierliche franz\u00f6sische Praxis berichtet.<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52247\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<div>In F\u00e4llen der Beleidigung, der K\u00f6rperverletzung oder der T\u00f6tung eines Angeh\u00f6rigen haben die Gerichte im 19. 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