{"id":52343,"date":"2026-03-23T08:53:00","date_gmt":"2026-03-23T08:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/produkt\/analytische-musiktherapie\/"},"modified":"2026-03-23T11:54:01","modified_gmt":"2026-03-23T10:54:01","slug":"analytische-musiktherapie","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/analytische-musiktherapie\/","title":{"rendered":"Analytische Musiktherapie"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52343\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Aus dem Vorwort:<br \/>Musiktherapie leidet wie alle anderen \u00e4sthe\u00adtisch-kreativen Therapien in der Regel an dem Mangel an ausreichender theoretischer Fundierung. Jeder auf dem Gebiet der \u00e4sthetisch\u00adkreativen Therapien T\u00e4tige kreiert gleichsam seine eigene Therapieform, was allerdings die Gefahr der unzul\u00e4nglichen Fundierung in psychotherapeutischer Hinsicht beinhaltet. Dies macht nicht nur die Zuverl\u00e4ssigkeit und Evaluation einer Intervention mittels \u00e4sthetisch\u00adkreativer Therapie fragw\u00fcrdig, sondern erschwert auch eine Verst\u00e4ndigung mit klinischen Psychologen, Psychotherapeuten und sonstigen Mitgliedern des Therapieteams. <br \/>Musiktherapie kann, will sie nicht zu einer \u00e4sthetisch-kreativen Exklave degenerieren, nicht isoliert vom klinischen Bereich betrieben wer\u00adden. Sie muss vielmehr allemal ihre Rolle im Instrumentarium klinischer Methoden im Blickfeld haben. Musiktherapie wird im positiven Sinne mit anderen Disziplinen der Therapie nur dann erfolgreich arbeiten k\u00f6nnen, wenn sie mit diesen eine Basis von gegenseitigem Verst\u00e4ndnis und Vertrauen, von gegenseitiger Akzeptanz und Respekt aufzubauen in der Lage ist.<br \/>Wie jedermann, der eng mit anderen in einem multiprofessionalen Team arbeitet, wird die Musiktherapeutin &#8211; die weibliche Form w\u00e4hle ich in dieser Darstellung schon deswegen, weil in der Praxis die ganz \u00fcberwiegende Zahl der in der Musiktherapie T\u00e4tigen Frauen sind &#8211; sich darum bem\u00fchen m\u00fcssen, geh\u00f6rt, konsultiert, herangezogen und in ihrer Arbeit ernst genommen zu werden.<br \/>Die Musiktherapeutin muss in der Lage sein, klar und unzweideutig zu erkl\u00e4ren, was sie mit ihrer spezifischen Therapieform zu bieten hat und warum ihr Beitrag eine erfolgversprechende Erweiterung traditioneller Behandlungsmethoden darstellt. Sie muss die anderen Mitglieder des Therapieteam davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass es sich bei der Musiktherapie nicht um eine &#8220;Besch\u00e4ftigungstherapie&#8221; handelt, die zwar nicht schadet, aber auch nicht n\u00fctzt.<br \/>Die Musiktherapeutin wird sich also um die Anerkennung der Signifikanz ihrer T\u00e4tigkeit f\u00fcr die klinische Arbeit einsetzen m\u00fcssen. Sie wird allemal gegen das Vorurteil k\u00e4mpfen m\u00fcssen, bei ihrer T\u00e4tigkeit handele es sich um einen Luxus, der gerade in Zeiten knapper Kassen verzichtbar sei. Sie wird \u00dcberzeugungsarbeit dahingehend leisten m\u00fcssen, dass ihre T\u00e4tigkeit essentiell f\u00fcr einen psychotherapeutischen Dienst ist, der von sich behaupten will, komplett zu sein. Die Musiktherapeutin muss eine feste, klar fixierte und etablierte theoretische Basis pr\u00e4sentieren, um in Bezug auf ihre Arbeit \u00fcberzeugend mit anderen zu argumentieren. <br \/>In diesem Sinne scheint mir die analytische Musiktherapie, die Gegenstand der vorliegenden Abhandlung ist, wie keine andere Form der Musiktherapie f\u00fcr den Dialog zwischen Musiktherapie und Psychoanalyse geeignet zu sein, hat sie doch ihre theoretische Grundlegung im psychoanalytischen Denken. <br \/>Ziel der vorliegenden Darstellung ist es, einen umfassenden, leicht zug\u00e4nglichen \u00dcberblick \u00fcber die analytische Musiktherapie zu verschaffen. Mir liegt vor allem an einer m\u00f6glichst klaren und \u00fcbersichtlichen Systematisierung, wie sie im angels\u00e4chsischen Bereich im Allgemeinen wie auch bei Mary Priestley im Besonde\u00adren in dieser ausgepr\u00e4gten Form kaum zu finden ist. Die vorliegende Arbeit verseht sich als Wegweiser durch Mary Priestleys Musiktherapiemodell und soll zu einem Befassen mit deren Originalarbeiten anregen. <br \/>Die vorliegende Arbeit kn\u00fcpft an meine fr\u00fchere T\u00e4tigkeit auf dem Bereich der \u00e4sthetiskreativen Therapien (Kunst-, Drama-, Musik-, Tanztherapie) an, die ich allerdings vor einigen Jahren aufgrund neuer Aufgabenstellungen und Forschungsgebiete aufgeben musste. Meine damaligen Notizen, entstanden aus dem Bem\u00fchen, eine Systematik der Musiktherapie zu entwickeln, habe ich nunmehr versucht, in eine nachvollziehbare Form zu gie\u00dfen. <\/p>\n<p>Meike Aissen-Crewett<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/52343\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Aus dem Vorwort:<br \/>Musiktherapie leidet wie alle anderen \u00e4sthe\u00adtisch-kreativen Therapien in der Regel an dem Mangel an ausreichender theoretischer Fundierung. Jeder auf dem Gebiet der \u00e4sthetisch\u00adkreativen Therapien T\u00e4tige kreiert gleichsam seine eigene Therapieform, was allerdings die Gefahr der unzul\u00e4nglichen Fundierung in psychotherapeutischer Hinsicht beinhaltet. 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Musiktherapie wird im positiven Sinne mit anderen Disziplinen der Therapie nur dann erfolgreich arbeiten k\u00f6nnen, wenn sie mit diesen eine Basis von gegenseitigem Verst\u00e4ndnis und Vertrauen, von gegenseitiger Akzeptanz und Respekt aufzubauen in der Lage ist.Wie jedermann, der eng mit anderen in einem multiprofessionalen Team arbeitet, wird die Musiktherapeutin - die weibliche Form w\u00e4hle ich in dieser Darstellung schon deswegen, weil in der Praxis die ganz \u00fcberwiegende Zahl der in der Musiktherapie T\u00e4tigen Frauen sind - sich darum bem\u00fchen m\u00fcssen, geh\u00f6rt, konsultiert, herangezogen und in ihrer Arbeit ernst genommen zu werden.Die Musiktherapeutin muss in der Lage sein, klar und unzweideutig zu erkl\u00e4ren, was sie mit ihrer spezifischen Therapieform zu bieten hat und warum ihr Beitrag eine erfolgversprechende Erweiterung traditioneller Behandlungsmethoden darstellt. 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In diesem Sinne scheint mir die analytische Musiktherapie, die Gegenstand der vorliegenden Abhandlung ist, wie keine andere Form der Musiktherapie f\u00fcr den Dialog zwischen Musiktherapie und Psychoanalyse geeignet zu sein, hat sie doch ihre theoretische Grundlegung im psychoanalytischen Denken. Ziel der vorliegenden Darstellung ist es, einen umfassenden, leicht zug\u00e4nglichen \u00dcberblick \u00fcber die analytische Musiktherapie zu verschaffen. Mir liegt vor allem an einer m\u00f6glichst klaren und \u00fcbersichtlichen Systematisierung, wie sie im angels\u00e4chsischen Bereich im Allgemeinen wie auch bei Mary Priestley im Besonde\u00adren in dieser ausgepr\u00e4gten Form kaum zu finden ist. Die vorliegende Arbeit verseht sich als Wegweiser durch Mary Priestleys Musiktherapiemodell und soll zu einem Befassen mit deren Originalarbeiten anregen. Die vorliegende Arbeit kn\u00fcpft an meine fr\u00fchere T\u00e4tigkeit auf dem Bereich der \u00e4sthetiskreativen Therapien (Kunst-, Drama-, Musik-, Tanztherapie) an, die ich allerdings vor einigen Jahren aufgrund neuer Aufgabenstellungen und Forschungsgebiete aufgeben musste. Meine damaligen Notizen, entstanden aus dem Bem\u00fchen, eine Systematik der Musiktherapie zu entwickeln, habe ich nunmehr versucht, in eine nachvollziehbare Form zu gie\u00dfen. 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