{"id":55032,"date":"2026-04-27T05:38:56","date_gmt":"2026-04-27T05:38:56","guid":{"rendered":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/die-anfechtbarkeit-und-die-feststellbarkeit-der-mutterschaft-de-lege-lata-und-de-lege-ferenda\/"},"modified":"2026-04-27T09:39:57","modified_gmt":"2026-04-27T07:39:57","slug":"die-anfechtbarkeit-und-die-feststellbarkeit-der-mutterschaft-de-lege-lata-und-de-lege-ferenda","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/die-anfechtbarkeit-und-die-feststellbarkeit-der-mutterschaft-de-lege-lata-und-de-lege-ferenda\/","title":{"rendered":"Die Anfechtbarkeit und die Feststellbarkeit der Mutterschaft de lege lata und de lege ferenda"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/55032\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Der althergebrachte Grundsatz, wonach das Kind von der Frau abstammt, welche es geboren hat, ist durch die moderne Fortpflanzungsmedizin ins Wanken geraten. Dennoch ordnet \u00a7 1591 BGB das Kind unanfechtbar der Geburtsmutter zu. Rechtliche und genetische Mutterschaft fallen deshalb dauerhaft auseinander, wenn das Kind im Wege der Leihmutterschaft oder nach einer Eizell- bzw. Embryospende zur Welt kommt. Die auf diese \u00adMethoden der artifiziellen Reproduktion bezogenen, im Inland bestehenden Verbote halten Paare mit Kinderwunsch nicht davon ab, auf entsprechende Angebote im Ausland zur\u00fcckzugreifen. Daraus resultierende kollisions- und verfassungsrechtliche Probleme sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Bereich der Leihmutterschaft wird der Frage nachgegangen, ob die mit dem Anfechtungsausschluss verfolgten Ziele des Gesetzgebers die damit einhergehenden Beeintr\u00e4chtigungen grundrechtlich gesch\u00fctzter Rechtspositionen von genetischer Mutter und Kind rechtfertigen k\u00f6nnen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem von Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG gesch\u00fctzten Interesse von leiblichen Eltern und Kindern, die verfahrensrechtliche M\u00f6glichkeit zu erhalten, rechtlich einander zugeordnet zu werden. Dieses Interesse wird den Zielen des Gesetzgebers, der mit dem Anfechtungsausschluss die Rechte von Leihm\u00fcttern und Kindern zu sch\u00fctzen beabsichtigt, im Rahmen einer umfassenden Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeitspr\u00fcfung gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<p>In den Konstellationen der Eizell- und Embryospende tritt schwerpunkt\u00adm\u00e4\u00dfig das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung in den Vordergrund und mit ihm die Frage, ob sich daraus eine Verpflichtung des Gesetzgebers ableiten l\u00e4sst, den Tatbestand von \u00a7 1598a BGB so zu erweitern, dass die vermuteten genetischen Eltern f\u00fcr den Bereich der artifiziellen Reproduktion in den Kreis der Kl\u00e4rungsverpflichteten aufgenommen werden. <\/p>\n<p>Neben diesen Schwerpunkten werden viele weitere Probleme angesprochen. Im Ergebnis m\u00fcndet die Arbeit in einen Vorschlag f\u00fcr die Legislative.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/55032\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Der althergebrachte Grundsatz, wonach das Kind von der Frau abstammt, welche es geboren hat, ist durch die moderne Fortpflanzungsmedizin ins Wanken geraten. Dennoch ordnet \u00a7 1591 BGB das Kind unanfechtbar der Geburtsmutter zu. Rechtliche und genetische Mutterschaft fallen deshalb dauerhaft auseinander, wenn das Kind im Wege der Leihmutterschaft oder nach einer Eizell- bzw. Embryospende zur Welt kommt. 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