{"id":56002,"date":"2026-03-23T08:55:02","date_gmt":"2026-03-23T08:55:02","guid":{"rendered":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/lengua-cultura-interculturalidad\/"},"modified":"2026-03-23T11:56:02","modified_gmt":"2026-03-23T10:56:02","slug":"lengua-cultura-interculturalidad","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/lengua-cultura-interculturalidad\/","title":{"rendered":"Lengua, cultura, interculturalidad"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/56002\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><span id=\"abstractFull_85138\" class=\"abstractFull\" style=\"display: inline;\">Eines der Ziele dieser Dissertation ist es, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und insbesondere den direkt oder indirekt am Unterrichtsprozess Beteiligten ein operatives Konzept verbaler Pragmatik bekannt zu machen und es anderen Aspekten wie Grammatik, Kultur oder kultur\u00fcbergreifenden Aspekten gegen\u00fcberzustellen, sowie ihnen die Bedeutung und zwingende Notwendigkeit, die Pragmatik als wichtige Disziplin im kommunikativen Prozess zu etablieren, und insbesondere ihre systematische und eindeutige Aufnahme in Schulb\u00fccher f\u00fcr Spanisch als Fremdsprache bewusst zu machen. Die vorliegende Forschungsarbeit pr\u00fcft die Anwendung der Pragmatik als Disziplin in der Didaktik von Spanisch als Fremdsprache an deutschen Schulen. Daf\u00fcr wurde entschieden, die Pr\u00e4senz pragmatischer Elemente und die F\u00f6rderung besagter Kompetenz in Lehrb\u00fcchern f\u00fcr Anf\u00e4nger zu untersuchen, da diese in nahezu allen Schulen als zentrales Lehr und &#8211; Lernmaterial verwendet werden und eine entscheidende Bedeutung bei der Festlegung von Inhalten, Art der Fortschritte und Methoden haben. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Didaktik der Sprechakte und vereinzelt auf andere begleitende pragmatische Elemente wie die Formen der Anrede. Im Vordergrund steht au\u00dferdem der Kontrast der Normen und Formen der Muttersprachkultur mit denen, die der Ziel-Sprachkultur eigen sind und den Interferenzen. Die fehlende Pr\u00e4zision des Konzepts der Pragmatik und der pragmatischen Kompetenz sowie der etablierte Annahmen der Fachleute \u00fcber den Sprachunterricht f\u00fchren dazu, dass ihre Inhalte als einfache kulturelle Daten dargestellt werden, wodurch die Pragmatik in den Bereich \u201edes Interkulturellen\u201c abgeschoben wird. Aus dieser Perspektive wird von einer Kategorisierung der pragmatischen Maximen oder Regeln durch die Lehrfachkr\u00e4fte als optional oder anekdotisch und somit den kulturellen Inhalten zugeh\u00f6rig ausgegangen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass im Fremdsprachenunterricht im erw\u00e4hnten Umfeld keine klare Grenze zwischen dem, was als Sprache, und dem, was als Kultur angesehen wird, besteht: nur die beiden Endpunkte des Kontinuums f\u00fchren nicht zu Verwirrung. Deshalb wird der Unterricht dessen, was zur linguistischen Kompetenz geh\u00f6rt (Grammatik oder die Gesamtheit der vorgeschriebenen Regeln und der Wortschatz), und dessen, was Teil der Landeskunde ist nicht in Frage gestellt. Die sonstigen Inhalte, die zwischen diesen beiden Polen aufgeteilt werden, werden jedoch als kulturelle, soziokulturelle oder interkulturelle Ph\u00e4nomene eingestuft. Gleichzeitig kommt die Behandlung der Kultur im Fremdsprachenunterricht einer Behandlung mindestens zweier Kulturen gleich, und das ist f\u00fcr viele zur ausreichenden Bedingung geworden, von Interkulturalit\u00e4t zu sprechen. Die dargelegten Gr\u00fcnde und andere Motive, die im Gang der Untersuchung erkl\u00e4rt werden, legen nahe, dass die Behandlung der pragmatischen Kompetenz in den von deutschen Verlagen erarbeiteten Spanischlehrb\u00fcchern f\u00fcr Anf\u00e4nger nicht angemessen und ungen\u00fcgend ist. Das Ergebnis ist die pragmatische Inad\u00e4quatheit des Inputs und die Unterordnung desselben unter eine strikt grammatikalische Progression. Diese Arbeit erl\u00e4utert, \u2212ob Unterrichten von Kultur Unterrichten von Sprache ist; \u2212 ob die F\u00f6rderung der pragmatischen Kompetenz als Teil der kommunikativen Kompetenz der F\u00f6rderung der interkulturellen Kompetenz gleichwertig ist; \u2212 ob die pragmatische Kompetenz im Lehr- und Lernprozess einer Fremdsprache oder zweiten Sprache auf die gleiche Weise wie die linguistische Kompetenz betrachtet werden muss, ohne sie unter der \u00dcberschrift kultureller Inhalte einzuordnen, das hei\u00dft, ob der Pragmatikunterricht dem Sprach- oder Kulturunterricht gleichgesetzt werden kann; \u2212 ob die Pragmatik bereits in den Anfangsstufen unterrichtet werden sollte; \u2212 ob die Didaktik der Pragmatik in den an deutschen Schulen verwendeten Schulb\u00fcchern f\u00fcr Spanisch als Fremdsprache f\u00fcr Anf\u00e4nger ber\u00fccksichtigt wird; \u2212 welche Gr\u00fcnde zu einer Abwertung der Pragmatik gegen\u00fcber anderen, \u201elinguistischeren\u201c Disziplinen f\u00fchren. Zu diesem Zweck \u2212 werden operative Kultur- und Pragmatikkonzepte im Rahmen von Unterricht einer ausl\u00e4ndischen oder zus\u00e4tzlichen Sprache vorgestellt; \u2212 wird gezeigt, welche Kultur Sprache (Linguakultur) ist und welche nicht; \u2212 wird die Pragmatik im Rahmen von Kultur und kommunikativer Kompetenz behandelt; \u2212 wird das vom Gemeinsamen Europ\u00e4ischen Referenzrahmen f\u00fcr Sprachen angebotene Konzept der pragmatischen Kompetenz diskutiert; \u2212 und es wird der Unterschied zwischen dem interkulturellen Standpunkt und dem auf einer kultur\u00fcbergreifenden Perspektive basierenden Konzept erkl\u00e4rt. Die Notwendigkeit einer statischen operativen Ann\u00e4herung in kulturellen Umgebungen hinsichtlich der Pragmatik im Gegensatz zum der Kultur innewohnenden Dynamismus wird ebenso begr\u00fcndet wie das Erfordernis, die sozialen Wirkungsbereiche ii zum Zeitpunkt der Einholung von Sprachmustern mit Hilfe des Vorschlags der Verwendung der Sprachgemeinschaft als Werkzeug f\u00fcr die Studie zu definieren. \u2212 Das hinsichtlich des Kulturflie\u00dfverm\u00f6gens und der Interkulturalit\u00e4t je nach Sprechern und deren Standort sich vom Englischen unterscheidende Ansehen des Spanischen wird verteidigt. \u2212 Es wird auf die Existenz pragmatischer (regulierender) Regeln neben grammatikalischen (pr\u00e4skriptiven) Normen in jeder Sprache hingewiesen, und es wird \u00fcber die Notwendigkeit diskutiert, sie vorzuschreiben oder einfach zu beschreiben. \u2212 Es werden Beispiele f\u00fcr Sprechakte als Darstellungen von minimalen Einheiten kontextualisierter sprachlich-kommunikativer Ereignisse erbracht.\u2212 Theorien \u00fcber die Didaktik der Pragmatik werden vorgetragen, wobei die f\u00fcr die F\u00f6rderung der pragmatischen Kompetenz am besten geeigneten Formen vorgestellt werden.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/56002\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p><span id=\"abstractFull_85138\" class=\"abstractFull\" style=\"display: inline;\">Eines der Ziele dieser Dissertation ist es, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und insbesondere den direkt oder indirekt am Unterrichtsprozess Beteiligten ein operatives Konzept verbaler Pragmatik bekannt zu machen und es anderen Aspekten wie Grammatik, Kultur oder kultur\u00fcbergreifenden Aspekten gegen\u00fcberzustellen, sowie ihnen die Bedeutung und zwingende Notwendigkeit, die Pragmatik als wichtige Disziplin im kommunikativen Prozess zu etablieren, und insbesondere ihre systematische und eindeutige Aufnahme in Schulb\u00fccher f\u00fcr Spanisch als Fremdsprache bewusst zu machen. 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Die vorliegende Forschungsarbeit pr\u00fcft die Anwendung der Pragmatik als Disziplin in der Didaktik von Spanisch als Fremdsprache an deutschen Schulen. Daf\u00fcr wurde entschieden, die Pr\u00e4senz pragmatischer Elemente und die F\u00f6rderung besagter Kompetenz in Lehrb\u00fcchern f\u00fcr Anf\u00e4nger zu untersuchen, da diese in nahezu allen Schulen als zentrales Lehr und - Lernmaterial verwendet werden und eine entscheidende Bedeutung bei der Festlegung von Inhalten, Art der Fortschritte und Methoden haben. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Didaktik der Sprechakte und vereinzelt auf andere begleitende pragmatische Elemente wie die Formen der Anrede. Im Vordergrund steht au\u00dferdem der Kontrast der Normen und Formen der Muttersprachkultur mit denen, die der Ziel-Sprachkultur eigen sind und den Interferenzen. Die fehlende Pr\u00e4zision des Konzepts der Pragmatik und der pragmatischen Kompetenz sowie der etablierte Annahmen der Fachleute \u00fcber den Sprachunterricht f\u00fchren dazu, dass ihre Inhalte als einfache kulturelle Daten dargestellt werden, wodurch die Pragmatik in den Bereich \u201edes Interkulturellen\u201c abgeschoben wird. Aus dieser Perspektive wird von einer Kategorisierung der pragmatischen Maximen oder Regeln durch die Lehrfachkr\u00e4fte als optional oder anekdotisch und somit den kulturellen Inhalten zugeh\u00f6rig ausgegangen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass im Fremdsprachenunterricht im erw\u00e4hnten Umfeld keine klare Grenze zwischen dem, was als Sprache, und dem, was als Kultur angesehen wird, besteht: nur die beiden Endpunkte des Kontinuums f\u00fchren nicht zu Verwirrung. Deshalb wird der Unterricht dessen, was zur linguistischen Kompetenz geh\u00f6rt (Grammatik oder die Gesamtheit der vorgeschriebenen Regeln und der Wortschatz), und dessen, was Teil der Landeskunde ist nicht in Frage gestellt. Die sonstigen Inhalte, die zwischen diesen beiden Polen aufgeteilt werden, werden jedoch als kulturelle, soziokulturelle oder interkulturelle Ph\u00e4nomene eingestuft. Gleichzeitig kommt die Behandlung der Kultur im Fremdsprachenunterricht einer Behandlung mindestens zweier Kulturen gleich, und das ist f\u00fcr viele zur ausreichenden Bedingung geworden, von Interkulturalit\u00e4t zu sprechen. Die dargelegten Gr\u00fcnde und andere Motive, die im Gang der Untersuchung erkl\u00e4rt werden, legen nahe, dass die Behandlung der pragmatischen Kompetenz in den von deutschen Verlagen erarbeiteten Spanischlehrb\u00fcchern f\u00fcr Anf\u00e4nger nicht angemessen und ungen\u00fcgend ist. Das Ergebnis ist die pragmatische Inad\u00e4quatheit des Inputs und die Unterordnung desselben unter eine strikt grammatikalische Progression. Diese Arbeit erl\u00e4utert, \u2212ob Unterrichten von Kultur Unterrichten von Sprache ist; \u2212 ob die F\u00f6rderung der pragmatischen Kompetenz als Teil der kommunikativen Kompetenz der F\u00f6rderung der interkulturellen Kompetenz gleichwertig ist; \u2212 ob die pragmatische Kompetenz im Lehr- und Lernprozess einer Fremdsprache oder zweiten Sprache auf die gleiche Weise wie die linguistische Kompetenz betrachtet werden muss, ohne sie unter der \u00dcberschrift kultureller Inhalte einzuordnen, das hei\u00dft, ob der Pragmatikunterricht dem Sprach- oder Kulturunterricht gleichgesetzt werden kann; \u2212 ob die Pragmatik bereits in den Anfangsstufen unterrichtet werden sollte; \u2212 ob die Didaktik der Pragmatik in den an deutschen Schulen verwendeten Schulb\u00fcchern f\u00fcr Spanisch als Fremdsprache f\u00fcr Anf\u00e4nger ber\u00fccksichtigt wird; \u2212 welche Gr\u00fcnde zu einer Abwertung der Pragmatik gegen\u00fcber anderen, \u201elinguistischeren\u201c Disziplinen f\u00fchren. Zu diesem Zweck \u2212 werden operative Kultur- und Pragmatikkonzepte im Rahmen von Unterricht einer ausl\u00e4ndischen oder zus\u00e4tzlichen Sprache vorgestellt; \u2212 wird gezeigt, welche Kultur Sprache (Linguakultur) ist und welche nicht; \u2212 wird die Pragmatik im Rahmen von Kultur und kommunikativer Kompetenz behandelt; \u2212 wird das vom Gemeinsamen Europ\u00e4ischen Referenzrahmen f\u00fcr Sprachen angebotene Konzept der pragmatischen Kompetenz diskutiert; \u2212 und es wird der Unterschied zwischen dem interkulturellen Standpunkt und dem auf einer kultur\u00fcbergreifenden Perspektive basierenden Konzept erkl\u00e4rt. Die Notwendigkeit einer statischen operativen Ann\u00e4herung in kulturellen Umgebungen hinsichtlich der Pragmatik im Gegensatz zum der Kultur innewohnenden Dynamismus wird ebenso begr\u00fcndet wie das Erfordernis, die sozialen Wirkungsbereiche ii zum Zeitpunkt der Einholung von Sprachmustern mit Hilfe des Vorschlags der Verwendung der Sprachgemeinschaft als Werkzeug f\u00fcr die Studie zu definieren. \u2212 Das hinsichtlich des Kulturflie\u00dfverm\u00f6gens und der Interkulturalit\u00e4t je nach Sprechern und deren Standort sich vom Englischen unterscheidende Ansehen des Spanischen wird verteidigt. \u2212 Es wird auf die Existenz pragmatischer (regulierender) Regeln neben grammatikalischen (pr\u00e4skriptiven) Normen in jeder Sprache hingewiesen, und es wird \u00fcber die Notwendigkeit diskutiert, sie vorzuschreiben oder einfach zu beschreiben. \u2212 Es werden Beispiele f\u00fcr Sprechakte als Darstellungen von minimalen Einheiten kontextualisierter sprachlich-kommunikativer Ereignisse erbracht.\u2212 Theorien \u00fcber die Didaktik der Pragmatik werden vorgetragen, wobei die f\u00fcr die F\u00f6rderung der pragmatischen Kompetenz am besten geeigneten Formen vorgestellt werden.","og_url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/lengua-cultura-interculturalidad\/","og_site_name":"Universit\u00e4tsverlag Potsdam","article_modified_time":"2026-03-23T10:56:02+00:00","og_image":[{"width":1749,"height":2481,"url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/wp-content\/uploads\/asolmerce\/image-978-3-86956-480-7.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"4 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/lengua-cultura-interculturalidad\/","url":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/lengua-cultura-interculturalidad\/","name":"Lengua, cultura, interculturalidad - 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