{"id":59455,"date":"2026-06-05T08:23:55","date_gmt":"2026-06-05T08:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/arbeit-religion-ruf\/"},"modified":"2026-06-05T12:24:55","modified_gmt":"2026-06-05T10:24:55","slug":"arbeit-religion-ruf","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/arbeit-religion-ruf\/","title":{"rendered":"Arbeit, Religion, Ruf"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/59455\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Die Arbeit als Dienstm\u00e4dchen stellte im Europa des 19. Jahrhunderts die weitverbreitetste Erwerbs\u00adt\u00e4tigkeit von Frauen dar. Oft erwies sie sich als die einzige M\u00f6glichkeit, trotz mangelnder Schulbildung und fehlender beruflicher Qualifikationen einen Lebensunterhalt zu bestreiten. In der Regel bewarben sich junge M\u00e4dchen, die vor der Gr\u00fcndung eines eigenen Haushalts Geld verdienen wollten. Aber auch \u00e4ltere Frauen, die unverheiratet blieben, waren teils ihr Leben lang auf den Beruf als Dienstbotin angewiesen. <\/p>\n<p>In den j\u00fcdischen B\u00fcrgerhaushalten der Niederlande, insbesondere in den zu dieser Zeit bl\u00fchenden j\u00fcdischen Gemeinden in Amsterdam und anderen Gro\u00dfst\u00e4dten, sah dies nicht anders aus. Auch dort putzten, kochten und stickten Dienstm\u00e4dchen. Sie nahmen sich der Kindererziehung an und interagierten mit Kolleg\u00adInnen und ArbeitgeberInnen. Vor allem wegen eines Mangels an schriftlichen Quellen ist bisher jedoch wenig \u00fcber dieses Kapitel j\u00fcdischer und weiblicher Erwerbsgeschichte bekannt.<\/p>\n<p>Die vorliegende Studie wirft mit Hilfe von Stellenanzeigen f\u00fcr und von j\u00fcdischen Dienstm\u00e4dchen Licht auf diese Berufsgruppe in den Jahren zwischen 1894 und 1925. Es wird ein Korpus von 540 Inseraten aus der vielgelesenen niederl\u00e4ndischen Wochenzeitung Nieuw Israelietisch Weekblad diskursanalytisch untersucht, was neue Erkenntnisse \u00fcber Leben und Arbeit der Dienstbotinnen zu Tage f\u00f6rdert. Die Anzeigen thematisieren sowohl das gesellschaftliche Ansehen der Frauen, ihre Aufgaben, Qualifikationen und finanziellen Anspr\u00fcche sowie ihre Religiosit\u00e4t. Durch einen Vergleich von Anzeigen aus drei Jahrzehnten kann die Studie aufzeigen, wie sich Einstellungen gegen\u00fcber dem Dienstm\u00e4dchenberuf ver\u00e4nderten und sowohl Angestellte als auch ArbeitgeberInnen im Laufe der Zeit neue Ma\u00dfst\u00e4be an die h\u00e4usliche Arbeit anlegten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/59455\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Die Arbeit als Dienstm\u00e4dchen stellte im Europa des 19. Jahrhunderts die weitverbreitetste Erwerbs\u00adt\u00e4tigkeit von Frauen dar. Oft erwies sie sich als die einzige M\u00f6glichkeit, trotz mangelnder Schulbildung und fehlender beruflicher Qualifikationen einen Lebensunterhalt zu bestreiten. 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