{"id":96549,"date":"2026-04-27T05:33:35","date_gmt":"2026-04-27T05:33:35","guid":{"rendered":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/shop\/empty-product-container-25\/"},"modified":"2026-04-27T09:34:35","modified_gmt":"2026-04-27T07:34:35","slug":"wahrnehmung-und-reproduktion-des-ostens-in-der-im-westen-geborenen-post-wende-generation-ebook","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/en\/shop\/wahrnehmung-und-reproduktion-des-ostens-in-der-im-westen-geborenen-post-wende-generation-ebook\/","title":{"rendered":"Wahrnehmung und Reproduktion des \u201eOstens\u201c in der im \u201eWesten\u201c geborenen Post-Wende-Generation"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/96549\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>\u00dcber 35 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unterscheidung zwischen Ost und West in Deutschland weiterhin wirksam. Das Raumkonstrukt Osten bleibt Gegenstand vielf\u00e4ltiger gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse und wird in Abh\u00e4ngigkeit vom Westen unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. W\u00e4hrend bisherige Forschung vor allem Generationen betrachtete, die in Ostdeutschland sozialisiert wurden, richtet die vorliegende Arbeit den Fokus auf Angeh\u00f6rige der Postwende-Generation, die in den alten Bundesl\u00e4ndern geboren und aufgewachsen sind, heute jedoch in den neuen Bundesl\u00e4ndern leben. Ziel ist es, die Wahrnehmung und Reproduktion des Raumkonstrukts Osten \u2013 und im R\u00fcckbezug auch des Westens \u2013 durch diese Gruppe zu untersuchen und die zugrunde liegenden Mechanismen zu analysieren.<br \/>Empirische Grundlage bilden sechs leitfadengest\u00fctzte Interviews mit Proband:innen, deren Aussagen mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass vor dem Umzug ein medial und famili\u00e4r vermitteltes, h\u00e4ufig vereinfachtes Bild des Ostens dominierte, das von Fremdzuschreibungen und stereotypen Differenzmarkierungen gepr\u00e4gt war. Nach dem Umzug zeigen sich Verschiebungen: Durch allt\u00e4gliche Erfahrungen, soziale Kontakte und berufliche Kontexte werden fr\u00fchere Konstruktionen hinterfragt, relativiert und neu ausgehandelt. Der Osten wird zun\u00e4chst als historischer oder geografischer Raum verstanden, doch mit dem Leben vor Ort entsteht ein Bewusstsein f\u00fcr die Wirkm\u00e4chtigkeit des Ost-West-Konstrukts. Eine Identifikation als \u201eWessi\u201c oder \u201eWestdeutsche:r\u201c erfolgt nicht. Vielmehr f\u00fchren Alltags- und Othering-Erfahrungen zu einem Perspektivwechsel, der Reflexionsprozesse \u00fcber Zugeh\u00f6rigkeit, Identit\u00e4t und Differenz anst\u00f6\u00dft. Wahrgenommene Unterschiede \u2013 etwa in politischen Einstellungen oder \u00f6konomischen Strukturen \u2013 bleiben zwar pr\u00e4sent, erscheinen jedoch komplexer und weniger homogen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Raum- und Identit\u00e4tsforschung im Kontext der Ost-West-Debatte und pl\u00e4diert f\u00fcr eine \u00dcberwindung dieser Differenz durch Reflexion, Dialog und gegenseitiges Verst\u00e4ndnis.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/shop.verlag.uni-potsdam.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/96549\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>\u00dcber 35 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Unterscheidung zwischen Ost und West in Deutschland weiterhin wirksam. 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