Raimund Krämer, Raimund WeltTrends e.V., Lutz Kleinwächter
Raimund Krämer; Raimund WeltTrends e.V.; Lutz Kleinwächter (Hrsg.)

Militärmacht in Deutschland?

Zur aktuellen Debatte um Auslandseinsätze



ISBN: 978-3-939469-92-6
133 Seiten
Erscheinungsjahr 2007

Reihe: WeltTrends - Papiere , 5

5,00 

Aus dem Vorwort:
„Militärmacht Deutschland – kann man das formulieren? Darf man das fragen? Wo der Zivilmacht-Diskurs noch so dominant ist, werden selbst solche Formulierungen zur Provokation. Aber die Debatte über das Militär, über unser Militär, ist im Gange;ja er verschärft sich politisch. Den jüngsten Auseinandersetzungen auf dem Parteitag der Grünen um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan werden sicherlich weitere Kontroversen in der politischen Klasse folgen. Es rumort im politischen Berlin. Ein Durchwinken der Beschlüsse über Auslandseinsätze wird es nicht mehr geben. Die wachsende Zahl von Toten, auch deutschen, beim „militärischen Engagement“ und die zweifelhaften Ergebnisse bei der „Wiederherstellung der Demokratie“ führen in allen Parteien zu Diskussionen, Fragen und Zweifeln. Und auch recht widersprüchliche Antworten geboten: von der eher taktisch begründeten Bündelung von Mandaten über die Forderung nach neuen Einsätzen, wie z.B. in Darfur, bis hin zum generellen Rückzug unserer Streitkräfte. Die nächsten Monate werden weitere Vorschläge bringen. Sie treffen auf eine Bevölkerung, deren „freundliches Desinteresse“ für die Bundeswehr, so noch vor kurzem Bundespräsident Köhler, sich allmählich in ein „kritisches Interesse“ wandelt und die z.B. mehrheitlich für eine Beendigung des militärischen Engagements am Hindukusch ist.“ Lutz Kleinwächter und Raimund Krämer, 2007

Aus dem Vorwort:
„Militärmacht Deutschland – kann man das formulieren? Darf man das fragen? Wo der Zivilmacht-Diskurs noch so dominant ist, werden selbst solche Formulierungen zur Provokation. Aber die Debatte über das Militär, über unser Militär, ist im Gange;ja er verschärft sich politisch. Den jüngsten Auseinandersetzungen auf dem Parteitag der Grünen um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan werden sicherlich weitere Kontroversen in der politischen Klasse folgen. Es rumort im politischen Berlin. Ein Durchwinken der Beschlüsse über Auslandseinsätze wird es nicht mehr geben. Die wachsende Zahl von Toten, auch deutschen, beim „militärischen Engagement“ und die zweifelhaften Ergebnisse bei der „Wiederherstellung der Demokratie“ führen in allen Parteien zu Diskussionen, Fragen und Zweifeln. Und auch recht widersprüchliche Antworten geboten: von der eher taktisch begründeten Bündelung von Mandaten über die Forderung nach neuen Einsätzen, wie z.B. in Darfur, bis hin zum generellen Rückzug unserer Streitkräfte. Die nächsten Monate werden weitere Vorschläge bringen. Sie treffen auf eine Bevölkerung, deren „freundliches Desinteresse“ für die Bundeswehr, so noch vor kurzem Bundespräsident Köhler, sich allmählich in ein „kritisches Interesse“ wandelt und die z.B. mehrheitlich für eine Beendigung des militärischen Engagements am Hindukusch ist.“ Lutz Kleinwächter und Raimund Krämer, 2007