„Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde“

Theodor Fontanes zunehmende Differenzierung der Bibel in seinem Romanwerk; Mit einem Register der in den Novellen und Romanen



ISBN: 978-3-86956-415-9
360 Seiten, Paperback
Erscheinungsjahr 2017

15,00 

In der vorliegenden Arbeit wird die Funktion verschiedener Bibelbezüge
im Romanwerk Theodor Fontanes untersucht. Dabei wird die These
vertreten, dass Fontanes Verweise auf biblische Texte nicht etwa bloß
als theologische Positionierungen zu lesen seien, sondern dass er die
Bibel als Speicher an kulturellem Wissen in Form von Narrativen,
Personen, Geflügelten Worten etc. begreift, den er in seiner Leserschaft
voraussetzen kann und durch den er Themen wie Normativität und
Diskursivität mit einer besonderen Tiefe in der Spannung von Text und
Prätext verhandeln kann. Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei
Verwendungen von Bibelbezügen als hochkommunikative Diskursschablonen
für poetologische Selbstreflexionen sowie für politische oder
frömmigkeits-praktische Kontroversen.

In der vorliegenden Arbeit wird die Funktion verschiedener Bibelbezüge
im Romanwerk Theodor Fontanes untersucht. Dabei wird die These
vertreten, dass Fontanes Verweise auf biblische Texte nicht etwa bloß
als theologische Positionierungen zu lesen seien, sondern dass er die
Bibel als Speicher an kulturellem Wissen in Form von Narrativen,
Personen, Geflügelten Worten etc. begreift, den er in seiner Leserschaft
voraussetzen kann und durch den er Themen wie Normativität und
Diskursivität mit einer besonderen Tiefe in der Spannung von Text und
Prätext verhandeln kann. Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei
Verwendungen von Bibelbezügen als hochkommunikative Diskursschablonen
für poetologische Selbstreflexionen sowie für politische oder
frömmigkeits-praktische Kontroversen.