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Astrid Oehme

Ästhetisches Verständnis und ästhetische Wertschätzung von Automobildesign

eine Frage der Expertise



ISBN: 978-3-86956-210-0
357 pages
Release year 2013

Series: Potsdam Cognitive Science Series , 4

14,00 

Design spielt im Automobilsektor eine entscheidende Rolle für die Marken- & Imagebildung. Es bildet eine wichtige Differenzierungsmöglichkeit zwischen Marken und ist ein primärer Einflussfaktor für Kaufentscheidungen. Designer haben als Gestaltungsexperten die Aufgabe, die Identität und damit die Werte einer Marke in Formen zu übersetzen, die eine Vielzahl von Kunden ansprechen und zum Kauf überzeugen. Doch kann dieser Übersetzungsprozess immer gelingen?
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der wahrgenommenen Attraktivität von Fahrzeugdesign für Betrachter unterschiedlicher Expertise – Designer und potenzielle Autokäufer – auseinander. Es wird gezeigt, dass erfolgskritische Variablen wie Innovativität nicht allein durch ihre Ausprägung ästhetische Urteile bestimmen, sondern ebenfalls durch die domänenspezifische Expertise des Rezipienten moderiert werden. Die Autorin plädiert in ihrer Arbeit für eine frühe Auseinandersetzung mit ästhetischen Nutzerbedürfnissen bereits im Designstudium, um einen nutzerorientierten, partizipativen Designprozess in der Praxis zu etablieren. Hierfür werden methodische Ansätze vorgestellt.

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Design spielt im Automobilsektor eine entscheidende Rolle für die Marken- & Imagebildung. Es bildet eine wichtige Differenzierungsmöglichkeit zwischen Marken und ist ein primärer Einflussfaktor für Kaufentscheidungen. Designer haben als Gestaltungsexperten die Aufgabe, die Identität und damit die Werte einer Marke in Formen zu übersetzen, die eine Vielzahl von Kunden ansprechen und zum Kauf überzeugen. Doch kann dieser Übersetzungsprozess immer gelingen?
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der wahrgenommenen Attraktivität von Fahrzeugdesign für Betrachter unterschiedlicher Expertise – Designer und potenzielle Autokäufer – auseinander. Es wird gezeigt, dass erfolgskritische Variablen wie Innovativität nicht allein durch ihre Ausprägung ästhetische Urteile bestimmen, sondern ebenfalls durch die domänenspezifische Expertise des Rezipienten moderiert werden. Die Autorin plädiert in ihrer Arbeit für eine frühe Auseinandersetzung mit ästhetischen Nutzerbedürfnissen bereits im Designstudium, um einen nutzerorientierten, partizipativen Designprozess in der Praxis zu etablieren. Hierfür werden methodische Ansätze vorgestellt.