Antonio Barquero

Lengua, cultura, interculturalidad

El tratamiento de la competencia pragmática como parte de la competencia comunicativa en los libros de texto de ELE en el ámbito escolar alemán



ISBN: 978-3-86956-480-7
429 Seiten
Erscheinungsjahr 2020

17,50 

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Eines der Ziele dieser Dissertation ist es, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und insbesondere den direkt oder indirekt am Unterrichtsprozess Beteiligten ein operatives Konzept verbaler Pragmatik bekannt zu machen und es anderen Aspekten wie Grammatik, Kultur oder kulturübergreifenden Aspekten gegenüberzustellen, sowie ihnen die Bedeutung und zwingende Notwendigkeit, die Pragmatik als wichtige Disziplin im kommunikativen Prozess zu etablieren, und insbesondere ihre systematische und eindeutige Aufnahme in Schulbücher für Spanisch als Fremdsprache bewusst zu machen. Die vorliegende Forschungsarbeit prüft die Anwendung der Pragmatik als Disziplin in der Didaktik von Spanisch als Fremdsprache an deutschen Schulen. Dafür wurde entschieden, die Präsenz pragmatischer Elemente und die Förderung besagter Kompetenz in Lehrbüchern für Anfänger zu untersuchen, da diese in nahezu allen Schulen als zentrales Lehr und – Lernmaterial verwendet werden und eine entscheidende Bedeutung bei der Festlegung von Inhalten, Art der Fortschritte und Methoden haben. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Didaktik der Sprechakte und vereinzelt auf andere begleitende pragmatische Elemente wie die Formen der Anrede. Im Vordergrund steht außerdem der Kontrast der Normen und Formen der Muttersprachkultur mit denen, die der Ziel-Sprachkultur eigen sind und den Interferenzen. Die fehlende Präzision des Konzepts der Pragmatik und der pragmatischen Kompetenz sowie der etablierte Annahmen der Fachleute über den Sprachunterricht führen dazu, dass ihre Inhalte als einfache kulturelle Daten dargestellt werden, wodurch die Pragmatik in den Bereich „des Interkulturellen“ abgeschoben wird. Aus dieser Perspektive wird von einer Kategorisierung der pragmatischen Maximen oder Regeln durch die Lehrfachkräfte als optional oder anekdotisch und somit den kulturellen Inhalten zugehörig ausgegangen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass im Fremdsprachenunterricht im erwähnten Umfeld keine klare Grenze zwischen dem, was als Sprache, und dem, was als Kultur angesehen wird, besteht: nur die beiden Endpunkte des Kontinuums führen nicht zu Verwirrung. Deshalb wird der Unterricht dessen, was zur linguistischen Kompetenz gehört (Grammatik oder die Gesamtheit der vorgeschriebenen Regeln und der Wortschatz), und dessen, was Teil der Landeskunde ist nicht in Frage gestellt. Die sonstigen Inhalte, die zwischen diesen beiden Polen aufgeteilt werden, werden jedoch als kulturelle, soziokulturelle oder interkulturelle Phänomene eingestuft. Gleichzeitig kommt die Behandlung der Kultur im Fremdsprachenunterricht einer Behandlung mindestens zweier Kulturen gleich, und das ist für viele zur ausreichenden Bedingung geworden, von Interkulturalität zu sprechen. Die dargelegten Gründe und andere Motive, die im Gang der Untersuchung erklärt werden, legen nahe, dass die Behandlung der pragmatischen Kompetenz in den von deutschen Verlagen erarbeiteten Spanischlehrbüchern für Anfänger nicht angemessen und ungenügend ist. Das Ergebnis ist die pragmatische Inadäquatheit des Inputs und die Unterordnung desselben unter eine strikt grammatikalische Progression. Diese Arbeit erläutert, −ob Unterrichten von Kultur Unterrichten von Sprache ist; − ob die Förderung der pragmatischen Kompetenz als Teil der kommunikativen Kompetenz der Förderung der interkulturellen Kompetenz gleichwertig ist; − ob die pragmatische Kompetenz im Lehr- und Lernprozess einer Fremdsprache oder zweiten Sprache auf die gleiche Weise wie die linguistische Kompetenz betrachtet werden muss, ohne sie unter der Überschrift kultureller Inhalte einzuordnen, das heißt, ob der Pragmatikunterricht dem Sprach- oder Kulturunterricht gleichgesetzt werden kann; − ob die Pragmatik bereits in den Anfangsstufen unterrichtet werden sollte; − ob die Didaktik der Pragmatik in den an deutschen Schulen verwendeten Schulbüchern für Spanisch als Fremdsprache für Anfänger berücksichtigt wird; − welche Gründe zu einer Abwertung der Pragmatik gegenüber anderen, „linguistischeren“ Disziplinen führen. Zu diesem Zweck − werden operative Kultur- und Pragmatikkonzepte im Rahmen von Unterricht einer ausländischen oder zusätzlichen Sprache vorgestellt; − wird gezeigt, welche Kultur Sprache (Linguakultur) ist und welche nicht; − wird die Pragmatik im Rahmen von Kultur und kommunikativer Kompetenz behandelt; − wird das vom Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen angebotene Konzept der pragmatischen Kompetenz diskutiert; − und es wird der Unterschied zwischen dem interkulturellen Standpunkt und dem auf einer kulturübergreifenden Perspektive basierenden Konzept erklärt. Die Notwendigkeit einer statischen operativen Annäherung in kulturellen Umgebungen hinsichtlich der Pragmatik im Gegensatz zum der Kultur innewohnenden Dynamismus wird ebenso begründet wie das Erfordernis, die sozialen Wirkungsbereiche ii zum Zeitpunkt der Einholung von Sprachmustern mit Hilfe des Vorschlags der Verwendung der Sprachgemeinschaft als Werkzeug für die Studie zu definieren. − Das hinsichtlich des Kulturfließvermögens und der Interkulturalität je nach Sprechern und deren Standort sich vom Englischen unterscheidende Ansehen des Spanischen wird verteidigt. − Es wird auf die Existenz pragmatischer (regulierender) Regeln neben grammatikalischen (präskriptiven) Normen in jeder Sprache hingewiesen, und es wird über die Notwendigkeit diskutiert, sie vorzuschreiben oder einfach zu beschreiben. − Es werden Beispiele für Sprechakte als Darstellungen von minimalen Einheiten kontextualisierter sprachlich-kommunikativer Ereignisse erbracht.− Theorien über die Didaktik der Pragmatik werden vorgetragen, wobei die für die Förderung der pragmatischen Kompetenz am besten geeigneten Formen vorgestellt werden.

Eines der Ziele dieser Dissertation ist es, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und insbesondere den direkt oder indirekt am Unterrichtsprozess Beteiligten ein operatives Konzept verbaler Pragmatik bekannt zu machen und es anderen Aspekten wie Grammatik, Kultur oder kulturübergreifenden Aspekten gegenüberzustellen, sowie ihnen die Bedeutung und zwingende Notwendigkeit, die Pragmatik als wichtige Disziplin im kommunikativen Prozess zu etablieren, und insbesondere ihre systematische und eindeutige Aufnahme in Schulbücher für Spanisch als Fremdsprache bewusst zu machen. Die vorliegende Forschungsarbeit prüft die Anwendung der Pragmatik als Disziplin in der Didaktik von Spanisch als Fremdsprache an deutschen Schulen. Dafür wurde entschieden, die Präsenz pragmatischer Elemente und die Förderung besagter Kompetenz in Lehrbüchern für Anfänger zu untersuchen, da diese in nahezu allen Schulen als zentrales Lehr und – Lernmaterial verwendet werden und eine entscheidende Bedeutung bei der Festlegung von Inhalten, Art der Fortschritte und Methoden haben. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Didaktik der Sprechakte und vereinzelt auf andere begleitende pragmatische Elemente wie die Formen der Anrede. Im Vordergrund steht außerdem der Kontrast der Normen und Formen der Muttersprachkultur mit denen, die der Ziel-Sprachkultur eigen sind und den Interferenzen. Die fehlende Präzision des Konzepts der Pragmatik und der pragmatischen Kompetenz sowie der etablierte Annahmen der Fachleute über den Sprachunterricht führen dazu, dass ihre Inhalte als einfache kulturelle Daten dargestellt werden, wodurch die Pragmatik in den Bereich „des Interkulturellen“ abgeschoben wird. Aus dieser Perspektive wird von einer Kategorisierung der pragmatischen Maximen oder Regeln durch die Lehrfachkräfte als optional oder anekdotisch und somit den kulturellen Inhalten zugehörig ausgegangen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass im Fremdsprachenunterricht im erwähnten Umfeld keine klare Grenze zwischen dem, was als Sprache, und dem, was als Kultur angesehen wird, besteht: nur die beiden Endpunkte des Kontinuums führen nicht zu Verwirrung. Deshalb wird der Unterricht dessen, was zur linguistischen Kompetenz gehört (Grammatik oder die Gesamtheit der vorgeschriebenen Regeln und der Wortschatz), und dessen, was Teil der Landeskunde ist nicht in Frage gestellt. Die sonstigen Inhalte, die zwischen diesen beiden Polen aufgeteilt werden, werden jedoch als kulturelle, soziokulturelle oder interkulturelle Phänomene eingestuft. Gleichzeitig kommt die Behandlung der Kultur im Fremdsprachenunterricht einer Behandlung mindestens zweier Kulturen gleich, und das ist für viele zur ausreichenden Bedingung geworden, von Interkulturalität zu sprechen. Die dargelegten Gründe und andere Motive, die im Gang der Untersuchung erklärt werden, legen nahe, dass die Behandlung der pragmatischen Kompetenz in den von deutschen Verlagen erarbeiteten Spanischlehrbüchern für Anfänger nicht angemessen und ungenügend ist. Das Ergebnis ist die pragmatische Inadäquatheit des Inputs und die Unterordnung desselben unter eine strikt grammatikalische Progression. Diese Arbeit erläutert, −ob Unterrichten von Kultur Unterrichten von Sprache ist; − ob die Förderung der pragmatischen Kompetenz als Teil der kommunikativen Kompetenz der Förderung der interkulturellen Kompetenz gleichwertig ist; − ob die pragmatische Kompetenz im Lehr- und Lernprozess einer Fremdsprache oder zweiten Sprache auf die gleiche Weise wie die linguistische Kompetenz betrachtet werden muss, ohne sie unter der Überschrift kultureller Inhalte einzuordnen, das heißt, ob der Pragmatikunterricht dem Sprach- oder Kulturunterricht gleichgesetzt werden kann; − ob die Pragmatik bereits in den Anfangsstufen unterrichtet werden sollte; − ob die Didaktik der Pragmatik in den an deutschen Schulen verwendeten Schulbüchern für Spanisch als Fremdsprache für Anfänger berücksichtigt wird; − welche Gründe zu einer Abwertung der Pragmatik gegenüber anderen, „linguistischeren“ Disziplinen führen. Zu diesem Zweck − werden operative Kultur- und Pragmatikkonzepte im Rahmen von Unterricht einer ausländischen oder zusätzlichen Sprache vorgestellt; − wird gezeigt, welche Kultur Sprache (Linguakultur) ist und welche nicht; − wird die Pragmatik im Rahmen von Kultur und kommunikativer Kompetenz behandelt; − wird das vom Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen angebotene Konzept der pragmatischen Kompetenz diskutiert; − und es wird der Unterschied zwischen dem interkulturellen Standpunkt und dem auf einer kulturübergreifenden Perspektive basierenden Konzept erklärt. Die Notwendigkeit einer statischen operativen Annäherung in kulturellen Umgebungen hinsichtlich der Pragmatik im Gegensatz zum der Kultur innewohnenden Dynamismus wird ebenso begründet wie das Erfordernis, die sozialen Wirkungsbereiche ii zum Zeitpunkt der Einholung von Sprachmustern mit Hilfe des Vorschlags der Verwendung der Sprachgemeinschaft als Werkzeug für die Studie zu definieren. − Das hinsichtlich des Kulturfließvermögens und der Interkulturalität je nach Sprechern und deren Standort sich vom Englischen unterscheidende Ansehen des Spanischen wird verteidigt. − Es wird auf die Existenz pragmatischer (regulierender) Regeln neben grammatikalischen (präskriptiven) Normen in jeder Sprache hingewiesen, und es wird über die Notwendigkeit diskutiert, sie vorzuschreiben oder einfach zu beschreiben. − Es werden Beispiele für Sprechakte als Darstellungen von minimalen Einheiten kontextualisierter sprachlich-kommunikativer Ereignisse erbracht.− Theorien über die Didaktik der Pragmatik werden vorgetragen, wobei die für die Förderung der pragmatischen Kompetenz am besten geeigneten Formen vorgestellt werden.