Oliver Kann, Michael Schwarz, Andreas Dethloff, Volker Mende, Andrea Thiele, Markus Meumann, Anne-Simone Rous
Oliver Kann; Michael Schwarz (Hrsg.)

Militärisches Wissen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert

ISBN: 978-3-86956-495-1
233 Seiten, Paperback
Erscheinungsjahr 2021

Reihe: Militär und Gesellschaft in der frühen Neuzeit , 22 (2021)

13,50 

Militärgeschichte
und Wissensgeschichte bilden zwei in den vergangenen Jahrzehnten international
prosperierende Forschungsfelder, die bislang aber selten miteinander in Dialog
getreten sind. Das Themenheft nimmt dies zum Anlass, exemplarisch die Potentiale
wissensgeschichtlicher Perspektiven für die (früh-)neuzeitliche
Militärgeschichte auszuloten und dabei zugleich den bislang oft unreflektierten
Zäsurcharakter der Jahre um 1800 kritisch zu beleuchten. Gab es eine eigene
militärische Wissenskultur oder inwieweit partizipierte das Militär an den
zivilen Wissenskulturen seiner sozialen Umwelt? Welche Akteure, welche
Praktiken und welche Medien spielten eine Rolle bei der Verwissenschaftlichung
des Militärischen im Wandel von der Kriegskunst zur Kriegswissenschaft? Gerade
der geweitete analytische Horizont der Wissensgeschichte ermöglicht es, der
Vielfalt der Wissensformen Rechnung zu tragen und entsprechende Entwicklungen
angemessen in ihren historischen Kontexten zu verorten. Darüber hinaus bietet
der epochenübergreifende Zuschnitt die Chance, nicht nur Brüche, sondern auch
mögliche Kontinuitäten zwischen frühneuzeitlichem und neuzeitlichem
Militärwesen sowie dessen Beziehungen zum Wissen aufzuzeigen und etwaige
Ungenauigkeiten oder historiographisch bedingte Verkürzungen durch neue
Akzentsetzungen zu korrigieren.

Militärgeschichte
und Wissensgeschichte bilden zwei in den vergangenen Jahrzehnten international
prosperierende Forschungsfelder, die bislang aber selten miteinander in Dialog
getreten sind. Das Themenheft nimmt dies zum Anlass, exemplarisch die Potentiale
wissensgeschichtlicher Perspektiven für die (früh-)neuzeitliche
Militärgeschichte auszuloten und dabei zugleich den bislang oft unreflektierten
Zäsurcharakter der Jahre um 1800 kritisch zu beleuchten. Gab es eine eigene
militärische Wissenskultur oder inwieweit partizipierte das Militär an den
zivilen Wissenskulturen seiner sozialen Umwelt? Welche Akteure, welche
Praktiken und welche Medien spielten eine Rolle bei der Verwissenschaftlichung
des Militärischen im Wandel von der Kriegskunst zur Kriegswissenschaft? Gerade
der geweitete analytische Horizont der Wissensgeschichte ermöglicht es, der
Vielfalt der Wissensformen Rechnung zu tragen und entsprechende Entwicklungen
angemessen in ihren historischen Kontexten zu verorten. Darüber hinaus bietet
der epochenübergreifende Zuschnitt die Chance, nicht nur Brüche, sondern auch
mögliche Kontinuitäten zwischen frühneuzeitlichem und neuzeitlichem
Militärwesen sowie dessen Beziehungen zum Wissen aufzuzeigen und etwaige
Ungenauigkeiten oder historiographisch bedingte Verkürzungen durch neue
Akzentsetzungen zu korrigieren.