Marianna Lohmann 

Koordination im Frühneuhochdeutschen

eine qualitative und quantitative Korpusuntersuchung



ISBN: 978-3-86956-600-9
312 Seiten, Paperback
Erscheinungsjahr 2026

16,50 

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Auf Grundlage eines zeitlich und räumlich ausbalancierten Korpus von Prosa-Texten des 14. bis 17. Jahrhunderts untersucht diese Arbeit empirisch die Annahme, dass im Frühneuhochdeutschen (1350-1650) Koordinationsstrukturen und Koordinationsellipsen in größerem Umfang asymmetrischer (nicht-paralleler) Natur sind als im Gegenwartsdeutschen. 
Die Korpusstudie verfolgt dabei zwei Ziele: Zum einen wird eine Typologie syntaktischer Optionen herausgearbeitet, die über und verbundene Satzkonjunkte im Frühneuhochdeutschen aufzeigen. Die im Frühneuhochdeutschen verfügbaren syntaktischen Optionen in Koordinationsstrukturen werden damit systematisch erfasst und so ein Vergleich mit gegenwartsdeutschen Satzkoordinationen ermöglicht. Zum anderen soll ein tieferes Verständnis derjeniger Koordinationsstrukturen erlangt werden, die im Gegenwartsdeutschen nur noch marginal im Gebrauch oder gar verschwunden sind. Es handelt es sich hierbei um zwei Phänomene: 
(1) Zweitkonjunkte mit deklarativer V1-Stellung, und 
(2) nicht-parallele Koordinationsellipsen.
Auf Grundlage eines zeitlich und räumlich ausbalancierten Korpus von Prosa-Texten des 14. bis 17. Jahrhunderts untersucht diese Arbeit empirisch die Annahme, dass im Frühneuhochdeutschen (1350-1650) Koordinationsstrukturen und Koordinationsellipsen in größerem Umfang asymmetrischer (nicht-paralleler) Natur sind als im Gegenwartsdeutschen. 
Die Korpusstudie verfolgt dabei zwei Ziele: Zum einen wird eine Typologie syntaktischer Optionen herausgearbeitet, die über und verbundene Satzkonjunkte im Frühneuhochdeutschen aufzeigen. Die im Frühneuhochdeutschen verfügbaren syntaktischen Optionen in Koordinationsstrukturen werden damit systematisch erfasst und so ein Vergleich mit gegenwartsdeutschen Satzkoordinationen ermöglicht. Zum anderen soll ein tieferes Verständnis derjeniger Koordinationsstrukturen erlangt werden, die im Gegenwartsdeutschen nur noch marginal im Gebrauch oder gar verschwunden sind. Es handelt es sich hierbei um zwei Phänomene: 
(1) Zweitkonjunkte mit deklarativer V1-Stellung, und 
(2) nicht-parallele Koordinationsellipsen.