Klimaangst innerhalb der Schüler:innenschaft

Eine Interviewstudie mit Lehrkräften zur Wahrnehmung von klimawandelbezogenen Emotionen im Geographieunterricht


ISBN: 978-3-86956-613-9
103 Seiten
Erscheinungsjahr 2026

Reihe: Potsdamer Geographische Praxis , 22

DOI: 10.25932/publishup-68916

Die heutige Gesellschaft ist mit vielfältigen Unsicherheiten konfrontiert, darunter wirtschaftliche Krisen wie Inflation, der Krieg in Europa sowie eine zunehmend begrenzte Verfügbarkeit von Wohnraum. Ein weiteres zentrales Problem stellt der fortschreitende Klimawandel dar. Als Generation, die mit dessen langfristigen Folgen umgehen muss und unmittelbar davon betroffen ist, gelten Kinder und Jugendliche als besonders vulnerable Gruppen. Eine mögliche emotionale Reaktion im Kontext des Klimawandels ist die sogenannte Eco-Anxiety beziehungsweise Klimaangst, die sowohl die Angst vor dem Klimawandel selbst als auch vor dessen weitreichenden Folgen umfasst. Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kommt der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel im schulischen Unterricht daher eine besondere Bedeutung zu.
Da Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur kognitive, sondern auch emotionale Lernprozesse adressiert, stellt sich die Frage, wie klimawandelbezogene Emotionen im schulischen Kontext wahrgenommen und bearbeitet werden. Trotz zunehmender wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Klimaangst bei Jugendlichen fehlen bislang noch Studien zur Wahrnehmung ebendieser durch Geographielehrkräfte. An dieser Stelle setzt die vorliegende Studie an. Mittels leitfadengestützter, problemzentrierter Interviews mit fünf Lehrkräften aus Brandenburg wurde untersucht, wie diese ihre Schüler:innen bezüglich des Klimawandels wahrnehmen und wie sie mit möglichen Ängsten umgehen. Die Interviews wurden im Anschluss mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Ziel der Studie war letztendlich, Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Klimaängsten abzuleiten.

Die heutige Gesellschaft ist mit vielfältigen Unsicherheiten konfrontiert, darunter wirtschaftliche Krisen wie Inflation, der Krieg in Europa sowie eine zunehmend begrenzte Verfügbarkeit von Wohnraum. Ein weiteres zentrales Problem stellt der fortschreitende Klimawandel dar. Als Generation, die mit dessen langfristigen Folgen umgehen muss und unmittelbar davon betroffen ist, gelten Kinder und Jugendliche als besonders vulnerable Gruppen. Eine mögliche emotionale Reaktion im Kontext des Klimawandels ist die sogenannte Eco-Anxiety beziehungsweise Klimaangst, die sowohl die Angst vor dem Klimawandel selbst als auch vor dessen weitreichenden Folgen umfasst. Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kommt der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel im schulischen Unterricht daher eine besondere Bedeutung zu.
Da Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur kognitive, sondern auch emotionale Lernprozesse adressiert, stellt sich die Frage, wie klimawandelbezogene Emotionen im schulischen Kontext wahrgenommen und bearbeitet werden. Trotz zunehmender wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Klimaangst bei Jugendlichen fehlen bislang noch Studien zur Wahrnehmung ebendieser durch Geographielehrkräfte. An dieser Stelle setzt die vorliegende Studie an. Mittels leitfadengestützter, problemzentrierter Interviews mit fünf Lehrkräften aus Brandenburg wurde untersucht, wie diese ihre Schüler:innen bezüglich des Klimawandels wahrnehmen und wie sie mit möglichen Ängsten umgehen. Die Interviews wurden im Anschluss mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Ziel der Studie war letztendlich, Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Klimaängsten abzuleiten.